Deutsches Studentenwerk (DSW) führt 18. Sozialerhebung durch

Studentenwerk Dresden press release 9/2006 from 31.05.2006

Wie leben die Studierenden in Deutschland heute? Aus welchen sozialen Schichten kommen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Auf diese und viele andere Fragen will die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerk DSW – Dachorganisation aller deutschen Studentenwerke – Antworten liefern. Es soll ein reales Bild der sozialen und wirtschaftlichen Lage der rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland gezeichnet werden. Mit den Ergebnissen der Sozialerhebung wird das DSW Politik und Öffentlichkeit darüber informieren, was es heißt, heute zu studieren. Gestützt auf die vorgelegten Daten setzt sich das DSW dafür ein, die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen des Studiums zu verbessern. Die Sozialerhebung wird seit rund 50 Jahren in dreijährigem Abstand durchgeführt und bildet die soziale und wirtschaftliche Lage der Studenten in Deutschland ab. Die Ergebnisse der letzten Sozialerhebung von 2004 basierten auf den Daten von Fragebögen fast 21.400 Studierender. Die Ergebnisse der Sozialerhebung unterstreichen insgesamt die besondere Relevanz der sozialen Rahmenbedingungen für Hochschulzugang und Studienerfolg. Für die 61 Studentenwerke in Deutschland ist die Sozialerhebung äußerst wichtig, um ihre Service- und Beratungsangebote auf die Bedürfnisse der Studenten auszurichten. Das Deutsche Studentenwerk will die Daten der 18.Sozialerhebung auch für zwei Detailstudien nutzen. Zum einen soll wieder die Situation ausländischer Studierender in Deutschland näher untersucht werden, zum anderen sollen die 6 % Studierenden mit Kind in den Fokus rücken: Wie meistern sie den Spagat zwischen Studium und Elternschaft? Nun geht es also darum, die Lage der Studierenden im Jahr 2006 zu erfragen. 70.000 Studierende, nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, erhielten vor kurzem die Fragebögen der Sozialerhebung zugeschickt. DSW-Präsident Prof. Hans-Dieter Rinkens appelliert: „Wir hoffen, dass möglichst viele Studenten den Fragebogen ausfüllen. Schließlich geht es um ihre ureigensten Interessen.“ Durchgeführt wird die Sozialerhebung vom HIS (Hochschulinformations-System GmbH), finanziert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Ergebnisse der 18. Sozialerhebung werden im Sommer 2007 veröffentlicht. Das Studentenwerk Dresden lässt dann wieder – falls sich genügend Studierende aus den Dresdner und Zittauer Hochschulen beteiligen – von TU-Soziologen eine spezifische Auswertung vornehmen. Weitere Pressetexte auch unter: www.studentenwerke.de oder www.sozialerhebung.de Download press release as PDF
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