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Ratgeber

Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Gesundheit“.

Wie Studenten am effektivsten zu Hause lernen können

Veröffentlicht am 07.01.2019Autor: D. Korkut

Foto: © Daxiao Productions – 260477840 / Shutterstock.com
Foto: © Daxiao Productions – 260477840 / Shutterstock.com

Wer im Studium nicht schnell zu denjenigen Leuten gehören möchte, die bereits nach kürzester Zeit über einen Abbruch nachdenken, weil sie mit dem Lernen des Stoffes nicht hinterher kommen, sollte sich auch für zu Hause ein gutes System aneignen. Dies fängt bei den elementaren Basics an und hört bei spezialisierten Tipps, die weitaus weniger Studenten geläufig sind, auf. Nachhaltigkeit spielt deshalb bei allen der folgenden fünf Tipps eine wichtige Rolle.

Einen guten Bürostuhl kaufen

Damit man auch zu Hause entspannt und vor allem langfristig schmerzfrei arbeiten und studieren kann, empfiehlt es sich initial, erst einmal die Grundvoraussetzungen hierfür zu schaffen. Ein guter Bürostuhl ist laut den Experten von Löffler auch für Studenten unverzichtbar. Führt man sich vor Augen, dass man die meiste Zeit seines Lebens entweder im Bett oder sitzend am Schreibtisch verbringt, so leuchtet dies unmittelbar ein. Ein guter Bürostuhl zeichnet sich dadurch aus, dass er perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassbar ist. Gemeint sind damit nicht nur die Sitzhöhe, sondern auch die Sitztiefe und die Neigung nach hinten. Des Weiteren gibt es auch verstellbare Armlehnen in der Höhe und in der Breite.

Nicht ablenken lassen

Hat man die Grundvoraussetzungen auch mithilfe des Erwerbs eines passenden Schreibtisches erfolgreich geschaffen, gilt es, sämtliche Störfaktoren, die während des Lernens auftreten können, zu eliminieren. Im Klartext bedeutet dies, das Smartphone entweder auszuschalten oder es zumindest auf lautlos zu stellen. Wer darüber hinausgehend dafür sorgen möchte, dass er während einer bestimmten Zeitperiode nicht gestört wird, sollte auch Freunden und der Familie frühzeitig Bescheid geben. Dies empfiehlt sich vor allem, während man beispielsweise für das Examen oder die Abschlussarbeit lernt. Manche Studenten greifen darüber hinaus auch auf Ohrstöpsel zurück, um sich erfolgreich von der Außenwelt abzuschirmen. Dies ist jedoch nicht jedermanns Sache und sollte individuell getestet werden.

Ausreichend Essen und Trinken

Etwas, das leider nicht nur von vielen Studenten häufiger vergessen wird, ist die ausreichende Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr. Wenn man sich intensiv mit einer bestimmten Materie beschäftigt, geraten beide Aspekte nur allzu schnell in Vergessenheit. Dies gilt insbesondere für das Trinken. Dem vorbeugen kann man allerdings, indem man sich die Wasserflasche direkt auf den Schreibtisch stellt, ohne dass diese beim Lernen hinderlich wäre oder die Gefahr entsteht, dass Wasser auf die Unterlagen gerät. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb so wichtig, weil gemäß www.dasgehirn.info das Gehirn zu einem großen Teil aus Wasser besteht und nur dann korrekt arbeiten kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch das sogenannte vorbeugende Trinken, sodass gar nicht erst ein Durstgefühl auftritt.

Pausen einlegen

Ein Faktor, der ebenfalls des Öfteren unterschätzt wird, ist die Wichtigkeit von Pausen. Wer zu spät oder nur sehr unregelmäßig lernt, kann von Unterbrechungen nur in einem wesentlich schlechteren Maße profitieren. Wer dann kurz vor wichtigen Klausuren den ganzen Tag durchlernen muss, gerät nicht nur in sehr großen Stress, sondern kann auch wesentlich schlechter den Stoff behalten. Während man eine Pause einlegt, gibt man dem Gehirn nämlich die Möglichkeit, das Erlernte zu verarbeiten und sich selbst von der Anstrengung zu erholen. Missachtet man dieses Grundprinzip auf längere Zeit, so potenziert sich letzten Endes nur diejenige Zeit, die man dafür aufwenden muss, um den gesamten Stoff zu verinnerlichen.

Gelerntes wiederholen

Von großer Wichtigkeit ist es laut www.studis-online.de auch, denjenigen Stoff, den man bereits gelernt hat, in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Hierfür empfiehlt es sich, sich einerseits einen Plan zu machen, wann welcher Stoff wiederholt werden muss und wie viele Repetitionen es schon gegeben hat. Ein optimales System hierfür stellen Karteikarten dar. Diese erleichtern es nicht nur, den Stoff in unterschiedliche Themengebiete zu gliedern, sondern sorgen auch für die notwendige Übersichtlichkeit. Missachtet man die Tatsache, dass der Mensch dazu neigt, erst dasjenige Wissen, das in das Langzeitgedächtnis übergegangen ist, nie mehr zu vergessen, so kann es während einer Klausur nämlich zu Schwierigkeiten beim Abrufen des Erlernten kommen.

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