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Nach der Uni: Ausbildung zum Fachwirt für Finanzberatung

Published on 18.12.2020Author: D. Korkut

Bildcredit: Pexels/Julia M. Cameron
Bildcredit: Pexels/Julia M. Cameron

Was kommt nach dem Uniabschluss? Viele Studierende sind selbst mit dem Bachelor oder Master in der Tasche noch unsicher, welche Berufslaufbahn sie einschlagen wollen. Wer sich für Zahlen und Menschen gleichermaßen interessiert, kann sich als Finanzberater weiterqualifizieren. In den Beruf hineinschnuppern können Interessierte sogar bereits während des Studiums – und das unabhängig von ihrer Fachrichtung.

Was macht ein Fachwirt für Finanzberatung?

Die Jobbezeichnung fasst die Tätigkeiten des Finanzfachwirts bereits treffend zusammen: Er berät Kunden rund um das Thema Finanzen und vermittelt ihnen passende Produkte. Das kann beispielsweise den kompletten Bereich Altersvorsorge und Geldanlage betreffen. Fachwirte der Finanzberatung kennen sich je nach Schwerpunkt aber auch mit Versicherungen aus. Kfz-, Hausrat- oder Berufsunfähigkeitspolicen können ebenso zum Portfolio gehören wie private Krankenversicherungen. Nicht jeder, der in der Finanzbranche beratend tätig ist, kann sich aber einfach Fachwirt nennen. Berufsanwärter müssen eine staatliche Prüfung bei der IHK absolvieren. Wer die Prüfung besteht, erhält ein offizielles Zertifikat mit dem Titel.

Wo arbeitet ein Finanzberater?

Die Einsatzfelder und Arbeitgeber in diesem Bereich sind vielfältig. So sind Finanzfachwirte häufig bei Banken und Sparkassen, aber auch in Versicherungen angestellt. Zusätzlich beschäftigen Finanzdienstleister wie Swiss Life Select oder MLP Berater und bieten unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten für den Nachwuchs an.

Voraussetzungen für eine Karriere in der Finanzbranche

Eine Weiterbildung zum Finanzberater kann für Studierende aller Fachbereiche interessant sein. Denn für diesen Karriereweg wird weder ein bestimmter Schwerpunkt verlangt noch ein Studienabschluss. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Studium vorzeitig zu beenden, hat ebenso die Möglichkeit, sich bei der IHK zu qualifizieren, wie ein Absolvent der Betriebswirtschaftslehre oder der Sinologie. Das entscheidende Know-how wird angehenden Fachwirten im Rahmen der Ausbildung vermittelt, beispielsweise in Kursen direkt von der IHK. Ein grundsätzliches Interesse an Finanzprodukten sollte der Nachwuchs aber mitbringen.

Darüber hinaus sind die sogenannten Soft Skills von Bedeutung. Kommunikationstalente sind beispielsweise klar im Vorteil, wenn es darum geht, zu Kunden eine Beziehung aufzubauen. Denn die müssen ihrem Berater vertrauen können, um sensible Daten wie die persönliche finanzielle Lage offen darzulegen. Eine besondere Herausforderung im Alltag des Finanzberaters besteht außerdem darin, komplexe Produkte wie Lebensversicherungen oder Immobilienfinanzierung einfach zu erklären.

So können Studierende in den Job hineinschnuppern – und Fuß fassen

Sie möchten etwas Finanzluft schnuppern? Am einfachsten geht das über ein Praktikum bei einem Unternehmen oder einer Bank. Für Absolventen bieten zudem sowohl Finanzdienstleister wie Swiss Life Select als auch Versicherer gezielte Trainee-Programme an. Wer den Fachwirt für Finanzberatung anvisiert, kann bei Swiss Life Select beispielsweise auch als eine Art Beratungsassistent einstiegen. Hier lernt der Nachwuchs praxisnah den Beruf kennen und wird von einem persönlichen Mentor angeleitet. Außerdem bietet das Unternehmen interne Schulungen an, die auf die IHK-Prüfung vorbereiten.

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