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Günstig wohnen: Spartipps für die erste eigene Wohnung

Published on 14.01.2021Author: M. Herrmann

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Das Studium bedeutet in den meisten Fällen auch den Auszug von zu Hause. Endlich Herr/in über die eigenen vier Wände zu sein, ist ein tolles Gefühl. Aber spätestens jetzt wird auch klar: das Leben kann ganz schön teuer sein. Erst recht mit einem knappen Studi-Budget. Aber bei Umzug, Einrichtung und Lebenshaltungskosten lässt sich prima sparen, wenn man weiß wie...

Der Umzug steht an

Bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist oft der schwerste Schritt. Die besten Chancen hat, wer sich frühzeitig umschaut und bereit ist Kompromisse zu machen. Etwas Außerhalb ist das Wohnen beispielsweise viel günstiger als im Zentrum. Steht die Wohnung oder das WG-Zimmer bereit, geht es an den Umzug. Freunde und Familie sind dabei natürlich die günstigsten Helfer. Wer frühzeitig anfängt große Kartons zu sammeln, muss keine Umzugskartons kaufen. Zerbrechliches lässt sich in altes Zeitungspapier einwickeln. Kleine handwerkliche Tätigkeiten (z.B. Streichen) sind ebenfalls selbst gemacht am günstigen. Die nötigen Werkzeuge dafür lassen sich sicher im Bekanntenkreis leihen.

Die Einrichtung ist noch nicht komplett

Beim Auszug von zu Hause steht nur selten bereits eine ganze Wohnungsausstattung bereit. Nicht nur große Teile, wie Möbel oder Elektrogeräte, lassen das Budget schmelzen. Auch die vielen kleinen Dinge, wie Geschirr, Handtücher oder anderer Haushaltsbedarf, werden schnell zum unübersichtlichen Kostenfaktor. Aber es muss ja nicht alles chic und neu sein. Für den Anfang reicht es ja vielleicht funktional. Anzeigenportale, Kleinanzeigen, Trödelmärkte und Sozialkaufhäuser bieten tolle Gelegenheiten für gebrauchte Schnäppchen. Auch bei Haushaltsauflösungen lassen sich viele gut erhaltene Gegenstände besonders günstig erwerben. Und mit etwas Glück sind sogar besonders originelle Einzelstücke dabei, die mit etwas kreativem Einsatz noch aufgehübscht werden können. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, einiges günstig vom Vormieter zu übernehmen.

Den Alltag günstig gestalten

Im Alltag angekommen, hören die Kosten noch nicht auf, denn auch Lebens- und Energiekosten müssen irgendwie bezahlt werden. Besonders stark können sich die Energiekosten finanziell bemerkbar machen. Mit Energie von vornherein möglichst sparsam umzugehen, ist nicht nur deshalb sinnvoll. Noch deutlicher lassen sich die Kosten in diesem Bereich aber durch eine geschickte Anbieterwahl senken. Am einfachsten und übersichtlichsten klappt das über ein Vergleichsportal. Mit nur wenigen Klicks und Angaben erhält man hier einen guten Überblick über die günstigsten Anbieter für den eigenen Wohnort und kann den Anbieterwechsel direkt vollziehen. Einen eigenen Anbieter wählen, können Mieter übrigens immer dann, wenn sie über einen separaten Zähler verfügen. Zumindest beim Strom ist das für die meisten Wohnverhältnisse der Fall und gerade hier lassen sich besonders günstige Anbieter finden. In einer WG ist natürlich eine entsprechende Absprache notwendig.

Übrigens: Welcher Tarif der günstigste ist, kann sich ständig ändern. Der jährliche Blick ins Vergleichsportal kann also sinnvoll sein, um dauerhaft möglichst viel zu sparen. Auch bei Internetanschluss und Telefon lohnen sich Preisvergleiche. Manche Anbieter locken dabei mit besonders günstigen Studententarifen.

Nicht zuletzt muss auch noch der Magen gefüllt werden. Ein Repertoire an preiswerten Gerichten selbst kochen zu können, ist hier die beste Möglichkeit, um Geld zu sparen. Selbst die günstigen Mensagerichte können nämlich auf Dauer viel Geld verschlingen. Wer sich zum Kochen und Essen mit anderen zusammentut, kommt noch günstiger weg und kann gleichzeitig noch Spaß haben!

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