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Aktion Tandem in der Alten Mensa vom 23. bis 25. Oktober

An article published in SPIEGEL-EI edition18/2007, valid from 15.10.2007 to 28.10.2007.

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Oktoberfest in Dresden - Münchner Köche servieren Wiesn-Spezialitäten

In vielen Mensen der Studentenwerke in Deutschland stehen regelmäßig Gerichte aus dem Ausland auf dem Speiseplan. Nicht selten kommen dafür sogar Köche aus fernen Ländern hierher gereist. Das Studentenwerk München zum Beispiel unterhält solche kulinarischen Partnerschaften unter anderem mit Lyon in Frankreich und Shanghai in China.

Einen Köcheaustausch zwischen verschiedenen Bundesländern innerhalb Deutschlands pflegten bisher nur die ostdeutschen Studentenwerke im Rahmen der Aktion Tandem. Jetzt kommen erstmals Köche aus dem Süden in den Osten der Republik: Vom 23. bis 25. Oktober 2007 servieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studentenwerks München in der Dresdner "Alten Mensa" Spezialitäten vom Oktoberfest - von der Griesnockerl- und Leberknödelsuppe über Wiesn-Hendl und Bierbrat´l bis hin zu Dampfnudeln und Topfenstrudel. Entsprechende Accessoires bei den Münchner Köchen und in der "Alten Mensa" wie Lederhosen und viele Fähnchen in Blau-Weiß sorgen für echte Wiesn-Atmo. Und weil das Münchner Oktoberfest in erster Linie ein Bierfest ist, wird natürlich auch in der "Alten Mensa" Hopfengold ausgeschenkt. Im Unterschied zum Original in München, wo auch dieses Jahr wieder Nicht-Münchner Brauereien mit ihrem Versuch gescheitert sind, auf der Wiesn verkaufen zu dürfen, gibt es bei der Oktoberfestwoche in Dresden Bier aus Freising-Weihenstephan - eine Gemeinde vor den Toren der Stadt, in der das Studentenwerk München eine seiner zahlreichen Mensen betreibt. Was in München ein Tabu wäre, sollte in Dresden niemanden stören, denn nirgendwo auf der Welt wird schon so lange Bier gebraut wie in Weihenstephan. Und diese Tradition schmeckt man!

Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Dresden hat Markus Seifener, Referent der Hochschulgastronomie in München, die Köchefahrt von der Isar an die Elbe organisiert. "Vor zwei Jahren habe ich in der Zeitschrift des Studentenwerks Thüringen einen Artikel über den ostdeutschen Köcheaustausch gelesen und mir gedacht, dass so etwas auch zwischen unserem Studentenwerk und einem Studentenwerk in Ostdeutschland funktionieren sollte. Dresden hat sich schließlich auf eine verbandsinterne Anfrage gemeldet." Markus Seifener findet es wichtig, dass die Köche über ihren eigenen Tellerrand schauen und dabei auch die regionale Küche aus verschiedenen Teilen Deutschlands kennen lernen. Die gleiche Wirkung erhofft er sich bei den Gästen in der Mensa, vor allem bei den Studentinnen und Studenten. Und damit auch die Studierenden in München einen Eindruck von der sächsischen Küche gewinnen, fahren Dresdner Köche Ende November zum Gegenbesuch an die Isar. Dann servieren sie - ganz jahreszeitgemäß - Spezialitäten vom Dresdner Striezelmarkt.

Antje Eichler, Abteilung Information & Kommunikation
Studentenwerk München

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