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In welchen Fällen gibt es ein Bankdarlehen?

Ausbildungsförderung mit Bankdarlehen nach § 18 c BAföG wird geleistet für eine nach § 7 Abs. 2 BAföG förderfähige Zweitausbildung, als Studienabschlusshilfe nach Überschreitung der Förderungshöchstdauer nach § 15 Abs. 3 a BAföG und nach einem zweiten Fachrichtungswechsel mit Anrechnung der im vorangegangenen Studiengang studierten Fachsemester nach § 17 Abs. 3 BAföG.

Zuständig für das gesamte Antragsverfahren (Stellung und Bearbeitung) ist das Amt für Ausbildungsförderung. Die Berechnung der Höhe des Bankdarlehens erfolgt nach den Vorschriften des BAföG. Dabei können Sie die Höhe des Bankdarlehens begrenzen. Diese Begrenzung kann dann im Bewilligungszeitraum nicht mehr geändert werden. Gezahlt wird das Bankdarlehen erst, nachdem Sie den Ihnen zusammen mit dem Bescheid über die Höhe der Leistung zugegangenen Vertrag mit der KfW-Bank Bonn unterschrieben und dem Amt für Ausbildungsförderung zurückgegeben haben.

Im Gegensatz zum BAföG müssen Sie das Darlehen in seiner gesamten Höhe plus Zinsen zurückzahlen. Die Zinsen regeln sich nach einem Referenzzinssatz, dem 6-Monats-EURIBOR. Halbjährlich zum 1. April und 1. Oktober wird der Zinssatz für die BAföG-Bankdarlehen an die dann aktuellen Konditionen angepasst

Die Rückzahlung erfolgt in Mindestraten von 105 € und beginnt 18 Monate nach der letzten Zahlung. Erhalten Sie BAföG und ein Bankdarlehen, müssen Sie zuerst das Bankdarlehen zurückzahlen. Auch hier können Sie vorzeitig tilgen - jedoch ohne Nachlassgewährung. Die Rückforderung des Bankdarlehens erfolgt durch die KfW direkt.

Weitere Informationen können Sie bei uns bzw. unter folgender Internet-Adresse: