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Warum wird ein Aufschlag von 20 Cent auf To-go-Verpackungen erhoben?

  • Durch to-go-Verpackungen fällt sehr viel Abfall an.*
  • Das Studentenwerk Dresden möchte mit den Einnahmen aus dem Verkauf von To-go-Verpackungen Projekte der Dresdner Hochschulen, sowie der Hochschule Zittau/Görlitz finanziell unterstützen, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Rückführungssystemen beschäftigen.
  • Der Preis von 20 Cent soll bewusst machen, dass To-go-Verpackungen nicht die beste Wahl im Sinne der Nachhaltigkeit sind und dazu anregen, die Alternative in Form von Mehrweg-Geschirr zu verwenden.
  • Bisher ist es nicht möglich To-go-Verpackungen - auch wenn sie umweltfreundlich hergestellt wurden - umweltfreundlich zu entsorgen.

*Wissenswertes zu To-go-Kaffeebechern:

  • In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden Pappbecher verbraucht - d. h. 320.000 Stück pro Stunde.
  • Für die Papierherstellung werden jährlich 64.000 Tonnen Holz, 29.000 Tonnen Papier, 11.000 Tonnen Kunststoff, 1,5 Milliarden Liter Wasser und 320 Millionen kWh Energie verbraucht.
  • Ein Einwegbecher kommt für ca. 15 Minuten zum Einsatz. Damit ist seine Lebensdauer noch kürzer als die einer Plastiktüte mit 25 Minuten Lebensdauer.

© Quelle: Deutsche Umwelthilfe