Auswertung Umfrage zur bargeldlosen Zahlung in den Mensen und Cafeterien
Im Rahmen der Umfrage zur bargeldlosen Zahlung in den Mensen des Studentenwerks Dresden wurde im Januar 2026 unter Studierenden und Mitarbeitenden der betreuten Hochschulen ein Meinungsbild eingeholt. Ziel war es nicht, eine unmittelbare Entscheidung im Sinne eines „Entweder-oder“ vorzubereiten, sondern Rückmeldungen und Einschätzungen dazu zu sammeln, aus welchen Gründen bar oder bargeldlos bezahlt wird. Die Umfrage zeigt, dass Bargeld weiterhin ein wichtiges Zahlungsmittel in den gastronomischen Einrichtungen des Studentenwerks ist.
Vorweg ist wichtig: Auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse wird die Zahlung mit Bargeld derzeit nicht abgeschafft. Entsprechende Veränderungen sind nicht geplant.
58 % der Teilnehmenden betonten die Bedeutung der Wahlfreiheit zwischen barer und bargeldloser Zahlung. Gleichzeitig ist die grundsätzliche Akzeptanz bargeldloser Zahlungen hoch: 60 % der Befragten müssten ihr Zahlungsverhalten kaum umstellen. Für 69 % würde eine Abschaffung von Bargeld nicht dazu führen, die Mensa seltener zu nutzen. Für 35 % der Teilnehmenden ist die Bargeldzahlung jedoch besonders wichtig – insbesondere aus Gründen des Datenschutzes und der besseren Kostenkontrolle.
Neben der klaren Positionierung für den Erhalt von Bargeld wurden verschiedene Kompromissmodelle vorgeschlagen, etwa einzelne Bargeldkassen pro Standort oder eine stärkere Trennung von Zahlung und Aufladung. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass nicht das Bargeld selbst der entscheidende Zeitfaktor an den Kassen sei. Verzögerungen träten auch bei Kartenzahlungen auf, beispielsweise durch PIN-Eingaben. In diesem Zusammenhang wurde angeregt, Selbstbedienungskassen weiter auszubauen.
Das Studentenwerk Dresden setzt bereits auf eine Kombination aus Bediener- und Selfcheckout-Kassen. Zusätzliche Selfcheckout-Kassen wurden in Betrieb genommen; mit der Eröffnung der Neuen Mensa wird ihre Zahl weiter steigen. Insgesamt stehen dann 18 Selfcheckout-Kassen sowie rund 30 Bedienerkassen in allen gastronomischen Einrichtungen zur Verfügung. Die Nutzung wird fortlaufend ausgewertet, um daraus gegebenenfalls weitere Schritte abzuleiten. Zudem wurde eine stärkere Bewerbung des Autoload-Verfahrens angeregt, das derzeit die schnellste Aufladevariante darstellt.
Vereinzelt wurden Akzeptanzprobleme bestimmter Karten sowie Kritik an der Notwendigkeit einer Mensakarte angesprochen. Aktuell sind keine systematischen Probleme bekannt. In der jüngeren Vergangenheit ließen sich Einzelfälle auf Probleme beim Zahlungsdienstleister zurückführen, auf die wir keinen Einfluss haben. Eine direkte Kartenzahlung ist – entgegen der Annahme einiger Umfrageteilnehmenden - möglich, zur korrekten Zuordnung der Verbrauchergruppe ist jedoch weiterhin eine Campus- oder Mensakarte erforderlich. Andernfalls muss der höhere Gast-Preis bezahlt werden.
Zusammenfassend zeigt die Umfrage ein differenziertes Bild mit klarer Betonung der Wahlfreiheit. Da es sich um eine Meinungsabfrage handelte, dienen die Ergebnisse als Orientierung für die weitere Entwicklung der Angebote, die transparent begleitet und kommuniziert wird.
Ergebnisse der Umfrage als PDF-DateiMehr Informationen zum Bezahlen in den Mensen und Cafeterien
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