Examensausstellung „auf Besuch“ in der ALTANA Galerie

Veröffentlicht am Montag, den 22.01.2018 Rubriken: Internationales, Kultur

auf_Besuch_Examensausstellung

Die Examensausstellung „auf Besuch“ des Fachbereichs Kunstpädagogik der TU Dresden wurde in der ALTANA Galerie eröffnet.

Bis zum 2. März werden die Arbeiten der 17 StudentInnen zu sehen sein.

Die Ausstellung kann vom 5. Febraur bis 2. März täglich, außer sonntags, von 10:00 - 18:00 Uhr  in der ALTANA Galerie, dem Ausstellungshaus der Kustodie der TU Dresden in der Helmholtzstraße 9 in 01069 Dresden, besucht werden.

Gezeigt werden Arbeiten von Isabelle Brämer, Pamela Buschmann, Marie Cornette, Johannes Gallus, Luise Häßner, Sherrie-Ann Hederer, Magdalena Holzweißig, Lina Knechtel, Maxi Kulowatz, Cornelia Michel, Johanna Muth, Isabell Peukert, Jessica Poick, Diana Rüdiger, Janine Stelzer, Jonas Tropartz und Sabrina Wapenhensch.

Die Besucher erwartet ein breites Spektrum künstlerischer Ansätze. Bildhauerische und installative Positionen stehen und hängen neben malereibezogenen Werken, die sich unter anderem auch mit dem Raum auseinandersetzen, Bild und Objekt verbinden oder das Bild als Objekt thematisieren.
Humoristische, biografische und narrative Werke aus den Genres Animation, Plastik und Graphic Novel zeigen die diversen Denk- und Arbeitsansätze der Ausstellenden auf. Zeichnerische und gestische Positionen treffen auf konzeptuelle und serielle Werke, die eher auf Prozesse rekurrieren als auf künstlerische Endprodukte. Textile- und somatische Objekte treffen wiederum auf situative Raum- und Soundinstallationen, nüchterne Interventions- und Versuchsanordnungen auf spirituelle Selbstreflexion, dabei werden intermediale Kopplungen und ästhetische Brüche gesucht oder bewusst forciert. Einige KunstpädagogInnen setzen sich mit der Bedeutung der Fotografie und deren Gegenstandsbereich auseinander und fragen nach der Konstruierbarkeit subjektiver Bildwelten oder nutzen das Medium in seiner dokumentarischen Funktion zur Versinnbildlichung historischer Begebenheiten. Auch wird die Relation von Performance und bildgebendem Medium als gegenwartsrelevantes Thema erörtert und die Idee der Konservierbarkeit performativer Arbeiten und die Dokumentation dieses künstlerischen Ausdrucksmittels als autarkem Werk in verschiedenen Versuchen ansichtig. Dabei wird spürbar, dass für diese junge Generation die Gattungsgrenzen nicht mehr überwunden werden müssen, vielmehr werden Fragen nach den Übergängen und den medialen Besonderheiten gestellt, die dann sinn- und augenfällig aufeinander bezogen oder gegeneinander ausgespielt werden.