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Prüfungsvorbereitung

Tipps gegen Corona-Frust

Veröffentlicht am Dienstag, 24.3.2020

Die Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) des Studentenwerks hat ein paar Tipps zum Umgang mit der Ausgangsbeschränkung zusammengestellt.


1. Definiere realistische Wochenziele: Was möchte ich in dieser Woche schaffen? Was muss ich tun, um meine Ziele zu erreichen? Lege tägliche Teilziele/Arbeitsschritte fest, die nötig sind, um deine Vorhaben zu verwirklichen.

2. Entwickle einen strukturierten Tagesablauf
- Versuche stets zur gleichen Zeit aufzustehen und zu Bett zu gehen.
- Trenne konsequent Arbeits- und Freizeitbereiche, z.B. arbeite ausschließlich am Schreibtisch, nimm Mahlzeiten nur am Küchentisch ein.
- Definiere konkrete Arbeits- und Erholungszeiten, z.B. von 9 bis 11 Uhr Arbeit, von 11 bis 11:30 Kaffee/Teepause, 11:30 bis 13:30 Arbeit, 13:30 bis 14:30 Mittagspause, 14:30 bis 16 Arbeit, 16 bis 16:30 Sport in den eigenen vier Wänden, 16:30 bis 18 Arbeit, danach Essen, Erholung…

3. Führe Alltagsrituale ein
- z.B. eine wiederkehrende Morgen- oder Abendroutine, mit der Du Dich wohlfühlst

4. Sorge für kontinuierliche körperliche Aktivität
- Draußen: Spazierengehen, Radfahren, Joggen, Skaten – was auch immer im Freien alleine – trotz aller Einschränkungen – möglich ist
- Drinnen: z. B. Training mit eigenen Körpergewicht, Plank, Sit-Ups, Kniebeuge, Liegestütz (zahlreiche Anregungen dazu finden sich im Netz) usw.

5. Lege Deine Online-/Social-Media-Zeiten fest
- definiere täglich limitierte Zeitfenster, in denen Du Online-Nachrichten, YouTube-Videos, Games, Onlinedienste wie Instagram, Twitter, Facebook, WhatsApp etc. nutzt

6. Verabrede dich regelmäßig digital mit Freundinnen und Freunden, Kommilitoninnen und Kommilitonen, Familie, Verwandten für Gespräche, um soziale Kontakte
aufrechtzuerhalten und zu pflegen.

7. Sorge für Dein Wohlbefinden, indem Du Dich regelmäßig selbst belohnst.

8. Unterbrich anhaltende quälende Gedanken.
- indem Du Dich ablenkst, z. B. durch (körperliche) Aktivität, wie Sport, Aufräumen, Kochen, Musik hören, Filme schauen
- indem Du quälende Gedanken aufschreibst, um Dich emotional zu entlasten und sie dann zerreißt
- indem Du Dich einer vertrauten Person mitteilst
- durch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen

Eine Übung bei Angstzuständen und in Grübelphasen:
Erinnere Dich an eine Situation (oder an einen Ort), in der (an dem) Du Dich sehr wohl- und zufrieden gefühlt hast. Lass diese Situation bzw. diesen Ort als ein inneres Bild vor Dir entstehen. Konzentriere Dich auf das Bild, das vor Deinen Augen entsteht und sieh Dir die Szene in Ruhe an. Beschreibe (laut oder in Gedanken), was Du siehst, hörst, riechst, fühlst...
Die Übung dient dazu, angenehme Gefühle zu (re)aktivieren.
 

 

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