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Im Juni steht eine Tragikomödie auf dem Programm der BÜHNE

Veröffentlicht am Mittwoch, 29.5.2024

Die BÜHNE präsentiert mit einer Tragikomödie die Geschichte eines Massentierhalters und seiner Freundschaft zu einem seiner Schweine.Der Spielplan der BÜHNE - Theater der TU Dresden präsentiert dieses Stück an den ersten beiden Juniwochenenden.
Außerdem kehrt "A – Echos of Kindness" für vier weitere Aufführungen zurück. Diese unkonventionelle und ausdrucksstarke Performance thematisiert Care-Arbeit in den verschiedenste Lebensphasen eines Menschen.

Fr,  31. Mai, Sa, 01.06., So, 02.06. jeweils 20:15 Uhr SCHWEIN
von Karla Schröder
Dino, ein sympathischer Massentierhalter, freundet sich mit einem seiner Schweine an. Schweins Zukunft ist mathematisch genau durchgeplant und darauf ausgelegt, irgendwann eine produktive Muttersau zu werden. Blöd für Dino, dass dieses Schwein keine Muttersau werden will. Mit leichter, aber spitzer Sprache, Livemusik und Tanz erzählt die existentielle Tragikomödie SCHWEIN von Karla Schröder die Geschichte eines Tierhalters, der in seinem Joballtag gefangen ist, zwei höflich-radikalen Tierrechtsaktivistinnen und einem Schwein mit Träumen, das verdammt gerne CD hört.

Fr,  07. Juni, Sa, 08.06., So, 09.06. jeweils 20:15 Uhr SCHWEIN

Sa, 15.06., So, 16.06., Mo, 17.06, Mi, 19.06.  jeweils 20:15 Uhr A - Echos Of Kindness von Markus Forbrig
Die Produktion fühlt zeitgenössischen Fragen der Carearbeit nach und assoziiert diese geschickt mit Bildern des scheinbar Alltäglichen. Markus Forbrig hat für seine dritte Arbeit an der BÜHNE einen Raum mit eigenen Gesetzen geschaffen, in dem sich wohl auch Robert Wilson oder John Moran wohlfühlen würden. Ein Abend ohne konkrete Handlung, abstrakten Figurenskizzen, oft ohne Text, dafür getragen von viel Musik. Eingerahmt wird dieses außergewöhnliche Werk von den tiefen Bässen und scheinbar endlosen Tonreihen der Musik von Lars Engeln. 

Vorschau Juli:
Fr, 05.07., Sa, 06.07., So, 07.07. jeweils 20:15 Uhr 
My Dad Was Jim Morrisons Grave von Anton Artibilov
Alois ist tot. Die letzten Jahre seines Lebens hat er unter anderem das Grab von Jim Morrison auf dem Pére Lachaise Friedhof gehütet. Sein Sohn Luis verzweifelt an der Trauerrede, seine Ehefrau Nadine scheint in ihrer Nervenheilanstalt davon nicht viel mitzubekommen und sein ehemaliger behandelnder Arzt Dr. Bein erzählt von einer seltsamen Wette auf Alois Überleben. 
Anton Artibilov wurde 1996 in Charkiw, Ukraine geboren und zog mit seinen Eltern 1999 nach Leipzig. Er studierte Philosophie, Anglistik/Amerikanistik, Szenisches und Literarisches Schreiben in Dresden, Berlin und Leipzig.