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Projekt RESQUE forward: Integration geflüchteter Frauen in den Arbeitsmarkt

Veröffentlicht am Donnerstag, 30.7.2026

Das Studentenwerk Dresden kooperiert mit dem Ausländerrat Dresden e.V. und beschäftigt geflüchtete Frauen in der Hochschulgastronomie - aktuell in der Neuen Mensa, in der Alten Mensa und im Café Listig. Die Arbeitsvermittlung erfolgte im Rahmen des Projekts RESQUE forward und des Programms "WIR – Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt", beides wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.
Die Frauen konnten  im Januar 2026 bei einem Probearbeitstag die Arbeit in der Hochschulgastronomie kennenlernen. Unmittelbar darauf wurde Ihnen ein tarifgebundener Arbeitsvertrag angeboten. Zur Zeit arbeiten 11 Frauen in der Hochschulgastronomie, davon neun in der Neuen Mensa, und jeweils eine in der Alten Mensa und im Café Listig. Die Frauen kommen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Ukraine und Venezuela. Ihre Probezeit endet demnächst, alle werden beim Studentenwerk bleiben. Aktuelle Aufgaben haben Sie in der Essenausgabe und Spüle - und da einige der Mitarbeiterinnen schon so gut eingearbeitet sind, soll perspektivisch ein Einsatz an der Kasse erfolgen - natürlich nach vorheriger Schulung.
Am 28. Juli war Sozialministerin Petra Köpping in der Mensa, informierte sich über den Fortgang des Projekts und tauschte sich im Gespräch mit den beschäftigten Frauen und den Projektbeteiligten über das Vorhaben aus. Zahra Sarwari, eine der geflüchteten Frauen, kommt aus Afghanistan und berichtet, sie freue sich, wenn sie am Morgen aufstehe und wisse, dass sie auf Arbeit gehen kann. Sie habe lange Arbeit gesucht und sei glücklich, dass der Ausländerrat sie unterstützt habe. In der Neuen Mensa fühle sie sich wohl und alle seien "sehr lieb und nett, und helfen". Sie und die anderen geflüchteten Frauen fühlen sich als Teil des Mensa-Teams. 

Foto © Sozialministerium Sachsen