Die soziale Lage der ostsächsischen Studenten

Pressemitteilung 5/2002 des Studentenwerks Dresden vom 18.03.2002

?Woher kommen die Studierenden in Ostsachsen??, ?Wie viel Zeit verwenden sie auf ihr Studium, wie viel auf die Freizeit?? ?Wie viel Geld steht ihnen zur Verfügung?? ?Wie werden die Studenten in Dresden und die in Zittau/Görlitz von ihren Eltern unterstützt?? - diese und andere Fragen stellt sich nicht nur das Studentenwerk im Zusammenhang mit seinen Aufgaben. Antworten darauf gibt uns die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks(DSW), die alle drei Jahre im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) durchgeführt wird. Aus den Daten der 16. Sozialerhebung, die gleichzeitig die vierte gesamtdeutsche studentische Erhebung ist, konnten wir für den Zuständigkeitsbereich des Studentenwerks Dresden wieder eine gesonderte Lokalauswertung herausgeben ? diese Untersuchung basiert auf Daten, die im Sommersemester 2000 erhoben wurden. In der beiliegenden Broschüre ?16. Sozialerhebung - Sonderauswertung für die Hochschulstandorte Dresden, Zittau und Görlitz? finden Sie Aufschluss über viele Facetten studentischen Daseins, etwa über die soziale Zusammensetzung der Studentenschaft, über Studienverlauf und Studienorganisation, über Erwerbstätigkeit und wirtschaftliche Lage, über das studentische Wohnen, die Ernährungsgewohnheiten der Studenten sowie die Mensa-Nutzung und auch über Computernutzung und neue Medien. Hätten Sie gedacht, dass
  • überdurchschnittlich viele Väter und Mütter von Dresdner Studenten Akademiker sind?
  • 70% der ostsächsischen Studenten aus Sachsen, 20 % aus den anderen neuen Bundesländern und 10% aus den alten Bundesländern kommen?
  • der Normalstudent in ?Elbflorenz? nur über 1042 DM monatlich verfügt gegenüber einem Durchschnittswert von 1182 DM in den neuen Bundesländern und 1421 in den alten Ländern?
  • die Ausgaben des Dresdner studentischen Normalverbrauchers nur 924 DM, davon 302 DM für Miete und 187 DM für Kleidung, ausmachen und damit den niedrigsten Wert in Deutschland darstellen?
Diese und andere Ergebnisse sind für das Studentenwerk, das daran auch die Erfolgsquote seiner Bemühungen ablesen kann, aber auch für die Technische Universität Dresden und die anderen Hochschulen wichtig. Gerade im Vergleich mit den Daten anderer Hochschulorte erlaubt das statistische Material viele Rückschlüsse und handlungsrelevante Einsichten. Download der Pressemitteilung als PDF
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