Wohnheim Wundtstraße 5 wird nach Sanierung zum 1. September bezogen

Pressemitteilung 9/2008 des Studentenwerks Dresden vom 01.09.2008

An der Wundtstraße wird im September 2008 ein weiteres saniertes Hochhaus durch die Studierenden bezogen - wie geplant zum Wintersemesterbeginn 2008/2009. Von den sechs Hochhäusern, die dicht beieinander stehend ein markantes und Stadtbild prägendes Ensemble bilden, sind dann bereits vier Häuser äußerlich "neu gewandet" und innen mit einem modernen Wohnstandard ausgestattet. Das gestalterische Konzept der Fassade besteht darin, den Hauptbaukörper durch Einschnitte in der Fassade in mehrere Türme zu gliedern. Gemeinsam mit dem Treppenhausturm ergeben sich sieben einzelne Türme. Man gewinnt den Eindruck vieler dicht gedrängter, schlanker Hochhäuser. Unterstützt wird das Konzept durch eine unterschiedliche Farbgestaltung der einzelnen Türme und durch dunkle Farbgebung der Einschnitte zwischen ihnen. Außerdem wird durch die Höhenstaffelung der Bauteile, hergestellt durch Abtragung eines Geschosses oder Aufstockung um ein Geschoss, der Eindruck von separaten Baukörpern noch verstärkt. Raumaufteilung und Grundrisse im Gebäude wurden so verändert, dass Wohngemeinschaften mit zwei, fünf bzw. sechs Einzelzimmern entstanden. 213 Zimmer gibt es insgesamt. Die Wohngemeinschaften verfügen über gemeinsame Bäder, 2-3 Studenten teilen sich ein Bad mit Dusche und WC. Alle Wohnungen verfügen über Küche mit einem gemeinsamen Essplatz. Die Pauschalmieten inkl. Nebenkosten betragen pro Wohnheimplatz je nach Wohnform zwischen 195 EUR und 220 EUR. Bei der Entwicklung der Grundrisse wurde Wert gelegt auf Vielfalt. So gibt es z.B. elf Wohngruppen mit fünf Zimmern, die mit einer internen Treppe über zwei Etagen als Maisonette ausgebildet sind. Eine weitere Besonderheit ist eine Treppe zwischen dem 13. und 14. Geschoss als zusätzliche Verbindung zwischen den Ebenen und als Aktionsraum, ausgestattet mit einem großen, über zwei Geschosse ausgebildeten Fenster mit phantastischem Ausblick. Im Kellergeschoss sind ein Partyraum und ein Probenraum als Gemeinschaftsräume vorgesehen, wie auch die über eine Außentreppe zu erreichenden Fahrradräume. Das Farbkonzept folgt der Idee, neben überwiegend neutralen Farbtönen (weiß für Wände und Decken, warme Grautöne für Türen) vereinzelt Akzentfarben einzusetzen, die in den einzelnen Etagen variieren und so zur Leitfarbe der Etage werden. Diese drei Akzentfarben Limette, Ziegelrot und Orange finden sich in den Wohnküchen als Rückwand der Küchenzeile sowie im Flur als farbiger Putzspiegel einseitig und oberhalb der Wohnungstüren. Die übrigen Wandflächen in den Fluren werden in ihrer natürlichen Materialität als Betonflächen belassen. Insgesamt stehen den Studenten in Dresden zum Beginn des Wintersemesters ca. 6.100 Wohnheimplätze zur Verfügung, von denen knapp 80% saniert sind. Download der Pressemitteilung als PDF
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