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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Karriere & Bildung“.

Bewerbung als Werkstudent: Worauf man auf jeden Fall achten sollte

Veröffentlicht am 15.11.2019Autor: D. Korkut

Foto: ©geralt @ pixabay.com
Foto: ©geralt @ pixabay.com

Das Studentenleben kann in gewissen Situationen bekanntlich recht kompliziert sein, vor allem dann, wenn das BAföG mal wieder vorne und hinten nicht ausreicht. Nun könnte man einen der „klassischen“ Studentenjobs annehmen und zum Beispiel als Kellner in der Gastronomie oder als Messehostess nebenbei arbeiten – doch zum einen ist die Bezahlung dort häufig eher schlecht als recht und zum anderen haben solche Nebentätigkeiten meist nichts mit dem eigentlichen Studium zu tun. Wie wäre es stattdessen mit einem in der Regel gut bezahlten Nebenjob, der zudem die potentielle Möglichkeit auf eine Festanstellung nach dem Studium bietet?

Als sogenannter Werkstudent hat man viele Vorteile: Einen studiennahen Job mit einem direkten Bezug zu dem eigenen Studienfach, eine überdurchschnittlich gute Bezahlung, einen praktischen ersten Einblick in die Arbeitswelt, geringere Versicherungsbeiträge und darüber hinaus auch die Chance auf eine Übernahme nach dem erfolgreichen Studienabschluss. Daher verwundert es auch nur wenig, dass die Nachfrage nach diesen studiennahen Nebenjobs sehr groß ist und es dementsprechend viele Konkurrenten gibt. Aus diesem Grunde muss die Bewerbung als Werkstudent nicht nur gut, sondern im Optimalfall nahezu perfekt sein. Aber wie stellt man das denn eigentlich am besten an? Wie muss eine erfolgversprechende Bewerbung aussehen? Und auf welche Dinge sollte man dabei ganz besonders achten?

Wie bewirbt man sich als Werkstudent?

Bevor man sich an die Bewerbung setzt, gilt es einige Dinge vorab zu berücksichtigen. Zum einen können sich nur aktuell immatrikulierte Studenten auf eine solche Stelle bewerben. Und zum anderen dürfen Werkstudenten maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten (Ausnahme: Während der vorlesungsfreien Zeit können es bis zu 40 Stunden sein). Außerdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass der Personaler häufig nur sehr wenig Zeit hat, um die Bewerbung zu sichten. Dementsprechend sollten alle wichtigen Informationen kompakt und strukturiert aufgeführt werden. Und was gehört alles in eine rundum gelungene Bewerbung?

Das Anschreiben: Weniger ist manchmal mehr – das gilt auch in Bezug auf das Bewerbungsanschreiben. Dabei sollte der Inhalt möglichst kurz und prägnant wiedergeben, warum man diesen Job haben möchte (Motivation für die Bewerbung), über welche Fähigkeiten man verfügt (im Optimalfall decken sich diese mit den geforderten Qualifikationen) und wie der aktuelle Status Quo ist (Fortschritt des Studiums, Fachrichtung und Schwerpunkte).

Die Vita: Auch wenn der Lebenslauf eines Studenten aufgrund der fehlenden Arbeitserfahrung noch nicht so wirklich aussagekräftig ist, zeigt er dem Personalchef doch recht gut, wer eigentlich hinter der Bewerbung steckt. Hier sollte man vor allem darauf achten, dass die persönlichen Daten, die Informationen zur bisherigen Karriere und die bislang gemachten Erfahrungen beziehungsweise Praktika frei von Rechtschreibfehlern sind und chronologisch geordnet aufgelistet werden. Profi-Tipp: Fähigkeiten, Hobbys und sonstige Interessen sollten nach Möglichkeit zu der ausgeschriebenen Stelle und dem Unternehmen passen.

Die Anhänge: Neben den aktuellen Arbeits- und Schulzeugnissen können auch Zertifikate angehängt werden, die beispielsweise belegen, dass man an Fort- oder Weiterbildungen teilgenommen hat. Laut den Karriere-Experten des Online-Magazins Focus kann darüber hinaus auch ein sogenanntes Motivationsschreiben nicht schaden, in dem man nochmals konkret darlegt, warum man die Stelle als Werkstudent haben möchte und weshalb man dafür die beste Wahl ist. Wichtig: Wer es sich nicht direkt mit dem Recruiter verscherzen möchte, sollte definitiv auf Übertreibungen und Unwahrheiten verzichten.

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