Ihre Position:

Ratgeber

Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Lifestyle“.

Das erste Mal auf eigenen Beinen - Tipps für den Umzug

Veröffentlicht am 05.05.2020Autor: D. Korkut

Foto: © unsplash.com - Daryn Stumbaugh
Foto: © unsplash.com - Daryn Stumbaugh

Es ist wohl einer der größten Schritte im Leben eines jungen Menschen: die erste eigene Wohnung. Es ist ein wichtiger Prozess, um selbstständig zu werden und auf eigenen Beinen zu stehen. So ein Umzug kann es aber schon in sich haben. Zum einen ist es nämlich ziemlich aufregend, weil ein neuer Lebensabschnitt beginnt und sich viel verändern wird. Zieht man beispielsweise in eine WG oder doch allein in eine Einzimmerwohnung?! Es gibt viel zu beachten und viel zu tun, sowohl organisatorisch als auch körperlich.

Welche Punkte man unbedingt bei dem Umzug in die erste eigene Wohnung im Hinterkopf behalten sollte, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Die große Entscheidung: Wohnung, WG oder etwas ganz anderes

Wenn man gerade frisch aus dem Elternhaus auszieht, kann das eine große Umstellung sein. Deshalb sollte man sich gut überlegen, wie die eigene Wohnsituation in den kommenden Monaten oder Jahren aussehen soll. Im Prinzip hat jede Möglichkeit ihre Vor- und Nachteile.

  • WG:
    Eine Wohngemeinschaft mit anderen Menschen hat unter anderem in finanzieller Hinsicht einen großen Vorteil. Man spart ordentlich Geld, da man sich etliche Kosten teilen kann. Oft wird zusammen gekocht und bei den Kosten fürs Internet zusammengelegt, was sehr gut für den Geldbeutel ist. Der größte Posten sind aber die Mietkosten, die verhältnismäßig gering gehalten werden. Zudem ist man immer in Gesellschaft. Das ist wohl auch der Nachteil. Man kann zwar immer die Tür zumachen, allerdings kann man sich nie so richtig allein fühlen. Außerdem muss man oft beim Thema Sauberkeit einige Kompromisse eingehen.
  • Eigene Wohnung:
    Hier hat man wirklich Ruhe und kann für sich selbst sorgen. Man ist sein eigener Herr, kann tun und lassen, was man will und muss auf wirklich niemanden Rücksicht nehmen. Allerdings kann man schnell etwas vereinsamen, wenn man nicht aufpasst. Je nachdem, für welche Wohnung man sich entscheidet, kann die Einzelwohnung ganz schön ins Geld gehen.
  • Wohnheim:
    Hier hat man im Prinzip das beste aus beiden Welten. Im Wohnheim kann man schnell Kontakte knüpfen und sich mal auf ein Bier verabreden. Andererseits sind die Wohnungen ausreichend voneinander abgetrennt, was einem die nötige Privatsphäre verschafft. Zudem ist das Wohnen hier auch noch günstig.

Im Anschluss kann man sich auf die Wohnungssuche machen. Um keine bösen Überraschungen dabei zu erleben, sollte man hier auf einige Punkte achten.

Der Umzug

Ist die Entscheidung getroffen geht es an die Planung des Umzugs. Wer kann helfen? Plant man nur die Eltern ein oder nimmt ein paar Freunde mit ins Boot oder engagiert man möglicherweise sogar ein Umzugsunternehmen? Will man den Umzug ohne Unternehmen stemmen, sollte man sich frühzeitig um einen Mietwagen kümmern. Hier sollte man jedoch unbedingt mehrere Angebote einholen. Beispielsweise vergleicht Billiger-Mietwagen Autovermietungen in Deutschland und weltweit. Einer der großen Vorteile beim Preisvergleich ist, dass hier auch Personen unter 21 ein Auto mieten können.

Bevor man sich allerdings Hals über Kopf in den Umzug stürzt sollte man sich vorher noch um Strom und Internet kümmern, sofern das in einer WG oder im Studentenwohnheim nicht sowieso schon vorhanden ist. Neben der Unterzeichnung des Mietvertrags stehen dann noch das Abschließen einer Haftpflichtversicherung und einer Hausratversicherung auf dem Plan.

Man kann nicht zu früh anfangen

Man sollte seine Umzugskisten nicht erst am Tag des Umzugs packen. Das erspart den Umzugshelfern und einem selbst Zeit und Stress. Bevor man also wahllos Sachen in Kisten packt, sollte man zuerst aussortieren. Was brauche ich noch? Was soll mit? Was kann in den Müll oder gespendet werden? Stellt man sich diese Fragen, kann man sicher sein, dass mögliche Altlasten keinen unnötigen Platz in der neuen Wohnung einnehmen.

Die Kisten kann man sich entweder neu im Baumarkt kaufen oder Bekannte oder bei der Familie oder Freunden nachfragen, ob sie zufällig noch alte Kartons übrig haben. Auf diese Weise kann man wiederum Geld beim Umzug sparen. Beim Packen ist es wichtig, dass man strukturiert vorgeht. In die Kiste, auf der Schlafzimmer steht, kommen nur Sachen fürs Schlafzimmer. Ähnlich geht es mit den anderen Räumen weiter. Je detaillierter man die Kisten beschreibt und verpackt umso leichter fällt einem hinterher das Auspacken und einrichten.

Verantwortung übernehmen

Der Umzug ist natürlich nur der Anfang des neuen Lebensabschnitts. Danach geht es erst richtig los. Neben der ganzen Freiheit kommt allerdings auch eine Menge Verantwortung im Alltag auf einen zu. Sehr wichtig ist, dass man sich zur Überweisung der Miete erst einmal einen Dauerauftrag einrichtet, damit das Geld pünktlich zum Monatsanfang auf dem Konto des Vermieters ist.

Sollte es irgendwelche Mängel und Schäden an der Wohnung geben, sollten sie umgehend gemeldet werden. Egal, ob man selbst dafür verantwortlich ist oder nicht. In der Regel lassen sich mit dem Vermieter schnell entsprechende Lösungen finden.

Mit diesen Tipps sollte beim Umzug in die erste eigene Wohnung nichts schief gehen. In jedem Fall ist eine gute Planung wichtig. Das erspart einem selbst und allen anderen Beteiligten eine Menge Stress.

zur Übersicht der Ratgeber-Artikel