Ihre Position:

Ratgeber

Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Finanzen & Versicherungen“.

Finanziell abgesichert in das Studium starten: Hier können Studenten gutes Geld verdienen

Veröffentlicht am 07.09.2020Autor: D. Korkut

Foto: Alexas_Fotos / Pixabay.com
Foto: Alexas_Fotos / Pixabay.com

Im Oktober startet traditionell das Wintersemester an den Unis und Fachhochschulen. Ob digitale Vorlesung oder Präsenzseminare: Wie der Start des neuen Semesters in der Corona-Pandemie aussehen wird, ist noch nicht ganz klar. Was aber klar ist: das Studium kostet Geld und das muss reinkommen.

Hilfreiche Tipps wie Studierende günstig in das Unileben starten, gibt es hier zu lesen.

So viel kostet das Studentenleben

Noch einmal Student sein. Viele Menschen schwärmen im späteren Berufsleben von der Zeit an der Uni. Ausgelassene Partys, spannende Vorlesungen und das Zittern um die Noten. All das gehört dazu. Wären da nicht die finanziellen Engpässe, wenn die Eltern einen nicht sponsern können. Die Mindestkosten für ein Studium liegen zwischen 600 und 1.200 Euro im Monat. Miete, Essen, Kleidung, Internet und Semestergebühren: Zu zahlen gibt es immer was. Umso besser, wenn der Nebenjob lukrativ ist und sich Kosten sparen lassen.

Wie viel darf ich als Student dazu verdienen?

Neben dem Studium wollen viele Studis arbeiten, doch wie viele Einnahmen sind erlaubt? Wer regelmäßig mehr als 450 Euro verdient, kann sich als Werkstudent anstellen lassen. Hier zahlen Arbeitnehmer auch schon etwas in die Rente ein. Eine wahre Win-Win-Situation. Während des Semesters dürfen junge Lernende maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Hier entfällt auch die 450 Euro-Grenze. An die müssen sich aber Bafög-Empfänger halten. 450 Euro Verdienst sind im Monat anrechnungsfrei.

In diesen Jobs verdienen Studenten am besten

Nebenjobs gibt es viele, doch es soll sich ja auch lohnen. Als Fahrer können Studierende um die 13 Euro in der Stunde verdienen. Ein Führerschein rentiert sich als nützliche Zusatzqualifikation. Apotheken suchen oft junge Fahrer, die am Abend bestellte Medikamente ausfahren. Doch auch der Pizzabote ist oft ein Student. Beliebt sind auch Tätigkeiten im Call Center oder Jobs auf Messen. Aushilfen im Kundencenter können das oft sogar von zu Hause aus erledigen.

Kellnern: Der Klassiker unter Studenten

Mit Kellnern das Studium finanzieren? Wer keine Bedenken gegenüber Tellerbergen, ungeduldigen Gästen oder Zapfhähnen hat, sollte über einen Job als Kellner oder Kellnerin nachdenken. In der Gastronomie gibt es immer wieder freie Stellen – und auch in der Corona-Krise steigert sich die Besucherzahl in den Lokalen. Ein Job in der Gastronomie wird oft mit stressigen Schichten und schmerzenden Beinen verbunden, doch das muss nicht sein. Am besten klären Studenten mit dem potenziellen Arbeitgeber ab, wie flexibel der Einsatz aussieht.

Gebrauchte Bücher verkaufen

Ein kleines Zubrot stellt der Verkauf von Büchern dar. Einfach mal das Bücherregal ausmisten und schauen, was nur noch verstaubt. Auf Online-Plattformen wie momox.de können zum Beispiel kostenlos gelesene Bücher verkauft werden werden. Alte Bücher aus dem Grundstudium, der Schule oder gar dem persönlichen Bedarf eignen sich hervorragend zum Verkauf. Andere Studenten und Lesebegeisterte freuen sich darüber und man selbst erhält einen kleinen Nebenverdienst.

Den Nachhilfelehrer geben

Ein weiterer beliebter Nebenjob ist die Nachhilfe. Ob in Instituten oder privat: Studenten geben ihr Wissen gerne an Schülerinnen und Schüler weiter. Wer zum Beispiel Englisch oder eine andere Fremdsprache studiert, kann ideal Nachhilfe in diesen Fächern geben. Berufswunsch Lehrer bzw. Lehrerin? Dann nichts wie üben und dabei auch noch Geld verdienen. Das gute an diesem Job ist, dass die Stunden genau gelegt werden können.

Proband bei Umfragen werden

Meinungsforscher suchen stetig Probanden für Umfragen. Entweder fragen die Studenten bei der Zielgruppe Informationen ab oder sie stellen sich als Proband für Studien zur Verfügung. Hohe Stundenlöhne von bis zu 20 Euro winken.

Weitere Spartipps für Studenten

Hier gibt es noch ein paar weitere Spartipps:

  • Zu einem günstigen Stromanbieter wechseln
  • In der Mensa essen und Angebote im Supermarkt checken
  • Happy Hours in Lokalen nutzen
  • Auf Studentenrabatte achten
  • Abos für Studenten
  • In einer WG wohnen anstatt in einer eigenen Wohnung (Tipps zum Wohnen in Dresden)
  • Möglichst in der Regelstudienzeit bleiben
zur Übersicht der Ratgeber-Artikel