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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Karriere & Bildung“.

Sprachwissenschaften der TU Dresden - zukunftsweisend in einer globalen Welt

Veröffentlicht am 07.10.2020Autor: D. Korkut

© S. Hofschlaeger  / pixelio.de
© S. Hofschlaeger / pixelio.de

Ob im digitalen Sektor oder im Business, unsere Welt wächst zusammen. Internationale Kontakte im privaten und beruflichen Umfeld sind zur Selbstverständlichkeit geworden und setzen starke Kompetenzen im sprachlichen Bereich voraus. Genau deshalb ist es auch für dich eine Überlegung wert, sich bei der Studienwahl mit dem Thema Sprachwissenschaften zu beschäftigen. An der TU Dresden erwartet dich eine große Fakultät, die ein breites Sprachspektrum abdeckt und dein Interesse an einem sprachlichen Studiengang wecken möchte.

Sprachwissenschaften an der TU Dresden

Mehr als 4.000 Studentinnen und Studenten sind aktuell an der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften eingeschrieben. Mit ihrem Hauptsitz an der Wiener Straße ist die Fakultät zu einem wichtigen deutschen Anlaufpunkt geworden, wenn es um Theorie und Praxis in Romanistik, Slawistik und weiteren Sprachfamilien geht. Mit seinem Lehrzentrum Sprachen und Kulturen bietet die Fakultät den optimalen Anlaufpunkt für den praktischen Austausch und zum Antesten der eigenen sprachlichen Fähigkeiten.

Bewusst multikulturell darf es zugehen, wenn der praktische Spracherwerb mit anderen Kommilitonen stattfindet. Schließlich hilft es für das zukünftige Berufsleben, nicht alleine die Sprache verschiedener Nationen zu beherrschen. Wer Kultur und Lebensweise versteht, weiß sich im Business und in privaten Situationen besser auszudrücken und die Denkweise des Gegenübers zu verstehen. Genau dies möchte ein Studium der Sprachwissenschaften an der TU Dresden zusätzlich fördern.

Breites Spektrum und Möglichkeiten zur Spezialisierung

Ob Sprachtheorie oder Literaturwissenschaften, die verschiedenen Fachbereiche der Fakultät decken alle wichtigen Lehrfelder der modernen Sprachwissenschaften ab. Zu den klassischen Fachbereichen zählen die Institute der Germanistik, Romanistik und Slawistik, die fast alle Sprachfamilien Europas abdecken. Zusätzlich ist natürlich noch die Anglistik zu nennen, die mit der Amerikanistik eine weitere relevante Spielart der Sprachfamilie abdeckt, um später vielleicht einmal in einem Englisch Übersetzer zu arbeiten.

Um Einblicke in die Entwicklung der Sprache und ihre Geschichte zu entwickeln, steht das Institut für klassische Philologie offen. In diesem Bereich stehen eher Forschung und Historie im Vordergrund, während andere Fachbereiche stärker auf die zeitgenössische Sprachförderung wertlegen. Dies passiert umso mehr durch das Lehrzentrum Sprachen und Kulturen, das einen führenden Anlaufpunkt am Standort Wiener Straße darstellt.

Praktische Erfahrungen durch Übersetzungsbüros & Co.

Wie gut die eigenen Fachkenntnisse in einzelnen Sprachen sind, lässt sich vor oder während des Studiums praktisch antesten. Eine Überlegung hierbei ist das Praktikum vor Ort im Übersetzungsbüro Dresden. Hier bietet sich die Möglichkeit, erste kleinere Übersetzungsaufgaben ausführen zu können und einen Einblick ins Projektmanagement zu erhalten. Studierende stellen so nicht nur ihre praktischen Fähigkeiten auf die Probe. Vielmehr lernen sie ein mögliches Arbeitsumfeld für ihre Zukunft kennen.

Ist ein Sprachstudium das Richtige für mich?

Längst ist ein Sprachenstudium nicht nur für Studierende geeignet, die sich schon in Schulzeiten für Sprachen, Texte und Bücher begeistern konnten. Gerade romanische und anglistische Sprachen haben im heutigen Business erheblich an Bedeutung gewonnen und setzen von vielen Mitarbeitern umfassende Sprachkenntnisse voraus. Diese lassen sich durch ein Studium an der TU Dresden noch mit dem richtigen theoretischen Hintergrund ausbauen.

Ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache ist wichtig, gerade um theoretische Grundlagen der Sprachwissenschaften nachvollziehen zu können. Fällt dies in der Muttersprache schwer, wird dies zur größeren Hürde bei einer ausländischen Sprache wie Englisch, Spanisch oder nicht-romanische Sprachen.

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