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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Lifestyle“.

Fit durchs Studium – so geht es ganz einfach

Veröffentlicht am 22.12.2020Autor: D. Korkut

Foto: Klicker / pixelio.de
Foto: Klicker / pixelio.de

Egal ob online oder in herkömmlichen Präsenzveranstaltungen, wer studiert, verbringt meist viele Stunden am Tag sitzend. Umso wichtiger ist es, gerade während des Studiums auf ausreichend Bewegung zu achten, sich aktiv fitzuhalten und damit auch einen Ausgleich zur überwiegend geistigen Arbeit zu schaffen. Die meisten Universitäten und Hochschulen bieten ein breit gefächertes Spektrum an Sportkursen und Trainingsmöglichkeiten an und haben häufig auch eigene Sportvereine. Doch auch für diejenigen, die lieber individuell trainieren oder aus zeitlichen Gründen nicht die Angebote des Hochschulsports nutzen können, gibt es eine Reihe von Optionen.

Beliebte Klassiker: Yoga und Aerobic

Eine aktuell besonders beliebte Möglichkeit, sich fitzuhalten, ist Yoga. Lange Zeit vor allem von Frauen geschätzt, entdecken inzwischen auch immer mehr Männer die ursprünglich aus Indien stammende Lehre für sich, die neben körperlichen Übungen auch Elemente wie Askese und Meditation umfasst. Ein wesentlicher Vorteil von Yoga besteht darin, dass Beweglichkeit und Kraft auf sanfte Weise trainiert werden und die entsprechenden Übungen nahezu überall ausgeführt werden können. Mehr als eine Matte braucht es dafür eigentlich nicht, und bei richtiger Ausführung der Übungen ist das Risiko von Verletzungen oder Überanstrengung bestimmter Muskeln deutlich geringer. Auch Aerobic erlebt aktuell eine regelrechte Renaissance. Die Verbindung von dynamischem Fitnesstraining und Musik macht Freude und stärkt die Koordination ebenso wie die Ausdauer. In einer Gruppe macht es natürlich mehr Spaß, aber auch allein zu Hause oder auf der Wiese im Park bringen die rhythmischen Bewegungen einen schnell in gute Stimmung und den Puls ordentlich auf Touren. Abgesehen von einem geeigneten Outfit und guter Musik ist auch dafür keine bestimmte Ausrüstung erforderlich, doch lässt sich das Training mit einigen Hilfsmitteln wie Steppern, Bändern oder Gymnastikbällen noch intensivieren und abwechslungsreicher gestalten.

Bodyweight-Training: der eigene Körper als Trainingsgerät

Während Yoga schon seit vielen Jahrhunderten praktiziert wird und Aerobic zum ersten Mal in den 1980-er Jahren populär wurde, ist das Bodyweight-Training noch ein vergleichsweise junger Trend, zumindest auf den ersten Blick. Denn einige Übungen wie Liegestütze und Kniebeuge sind natürlich keine Erfindungen der letzten Jahre, sondern schon seit Langem bekannt. Neu ist, dass diese Trainingsmethode sich bewusst von allen Trainings mit Geräten oder kombinierten Methoden abgrenzt und ganz bewusst darauf setzt, das Gewicht des eigenen Körpers zu nutzen. Ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass verschiedene Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden und eine übermäßige einseitige Beanspruchung einzelner Muskeln vermieden wird. Die entsprechenden Übungen sind leicht zu erlernen und können im Prinzip überall ausgeführt werden: zu Hause oder im Studentenwohnheim ebenso wie auch draußen im Freien. Um während des Studiums fit zu bleiben, sollte die sportliche Betätigung immer auch mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kombiniert werden. Ob beim Essen in der Mensa oder zu Hause, eine vitaminreiche Kost mit reichlich Ballaststoffen sollte den individuellen Speiseplan bestimmen. Hochwertige Proteinquellen dürfen ebenfalls nicht fehlen, vor allem, wenn durch das Training die Muskulatur gestärkt werden soll. Damit ist keineswegs nur explizites Bodybuilding gemeint, sondern auch die allgemeine Kräftigung der Muskulatur durch Methoden wie Yoga oder Bodyweight-Training, die beispielsweise Hals- und Rückenschmerzen vorbeugen kann.

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