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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Lifestyle“.

Kein Geld als Student – Das muss nicht sein: So sparst du im Alltag!

Veröffentlicht am 19.04.2021Autor: M. Herrmann

Photo von Christian Wiediger auf Unsplash
Photo von Christian Wiediger auf Unsplash

Das Studentenleben geht nicht nur mit Party, Fun und der uneingeschränkten Freiheit einher. Bereits nach kurzer Zeit der Unabhängigkeit vom Elternhaus stellen sich einige Komplikationen heraus.

Bezahlten früher Mama und Papa den Lebensunterhalt, müssen Studenten nun mit weitaus weniger auskommen. Sie machen sich Gedanken über ihren Haushaltsplan. Einige versuchen am Essen zu sparen. Andere verzichten auf einen wohlverdienten Urlaub im Jahr. Dabei muss das Studentenleben nicht mit vielen Einbußen einhergehen.

Es ist sehr wichtig die Finanzen zu strukturieren und sich zu organisieren. Wer möchte, kann zudem Coupons und Deals oder durchaus auch mal Produkte gratis testen bzw. Cashback erhalten, um die Haushaltskasse zu entlasten. Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, um Geld zu sparen?

Apps gegen Lebensmittelverschwendung

Die Lebensmittelpreise steigen ständig an. Das ist sehr ärgerlich. Vor allem dann, wenn die Studenten ohnehin schon knapp bei Kasse sind. Wie wäre es dann mit einer innovativen und vor allem nachhaltigen Lösung? Es gibt einige Anbieter, die ausdrücklich Nein sagen zu unserer Wegwerfgesellschaft.

Sie wollen Imbissbuden, Fast-Food-Restaurants, aber auch Bioläden und üblichen Supermärkten die Chance bieten, die am Tag übrig gebliebenen Speisen und Getränke per App zu verkaufen. Die Preise sind weitaus geringer als beim regulären Einkauf. Zum Teil sparen Einkäufer bis zu 80 Prozent der üblichen Ausgaben.

Wichtig: Die Ware wird am Vorabend oder am Morgen bestellt und kann am nächsten Tag oder noch am selben Abend im Laden abgeholt werden.

Kleiderkauf im Second-Hand-Laden

Gebrauchte Klamotten sind irgendwie langweilig, unmodern und womöglich ungepflegt? Das gilt heute nicht mehr! Der neue Trend geht in Richtung Second Hand. Second Hand ist in aller Munde und lässt sich hervorragend mit dem Schutz des Klimas und der Umwelt vereinen.

Anbieter wie Momox Fashion haben ein breites Sortiment an Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires.

Kinder, Damen und Herren lassen sich zum Dumpingpreis mit Markenware einkleiden. Neben PRADA, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Paul Green und Deuter sind auch konventionelle Marken wie H&M, Esprit, S. Oliver, Adidas und Levi’s erhältlich.

Bei der Auswahl stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Selbst neuwertige Kleidungsstücke sind vorhanden. Kleiner Bonus: Beim Erstkauf gibt es 20 Euro für alle Online Shopper und die Ware kommt immer gewaschen an.

Couponing – neuester Trend in Deutschland

Schon einmal etwas von Couponing gehört? Der Trend ist seit 30 Jahren aus den USA nicht mehr wegzudenken. Hierbei geht es darum, Schnäppchen zu ergattern und die vorhandenen Coupons der verschiedenen Märkte sinnvoll einzusetzen. Zugegeben: Deutschland hinkt hinsichtlich des Coupon-Angebots den USA deutlich hinterher. In den USA betreiben viele Menschen Couponing ganz legal und schaffen sich zusätzlich zu ihren Alltagsvorräten sogar ein ganzes Lager mit gratis Lebensmitteln an.

In Deutschland ist man noch nicht so weit. Trotzdem kommen immer mehr Gutscheine hinzu und häufig lassen sich sogar mehrere Coupons pro Einkauf einsetzen. Hier heißt es: Augen offenhalten und mitdenken. Dann können Studenten ordentlich sparen.

Von Sonderkonditionen für Studenten Gebrauch machen

Studenten erhalten häufig Vergünstigungen. Wollen sie sich beispielsweise ein Museum anschauen, sich in einer Bibliothek anmelden oder in einen Freizeitpark gehen, dann kostet sie das Vergnügen weitaus weniger als andere Erwachsene dafür bezahlen müssen. Leider nutzen viele ihren Vorteil nicht vollständig aus.

Sie vergessen ihren Studentenausweis, obwohl er überall große Vorteile mit sich bringt. Vor allen Dingen bei Tickets für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist die monatliche Ausgabe, um zur Uni zu kommen, weitaus geringer. Ein Vergleich lohnt sich.

Kein Auto und mehr Bewegungsfreude

Die Stadt ist voll mit Autos. Es herrscht ein erbitterter Kampf um die letzten freien Parkplätze. Studenten sind meist nicht im Besitz eines festen Stellplatzes. Dann müssen sie ausweichen. Das kostet Zeit und Nerven. Außerdem ist neben den Anschaffungskosten eines Fahrzeuges auch mit der Versicherungsgebühr, mit Benzinkosten sowie mit Reparaturen zu rechnen.

Außerdem lauern immer mehr Gefahren im Straßenverkehr und die Bewegung kommt ebenso zu kurz. Studenten verbringen den Tag in der Uni oder setzen sich zu Hause an den Schreibtisch.

Damit der Körper lange fit bleibt, braucht er Bewegung. Deshalb ist die Anschaffung eines Fahrrads weitaus sinnvoller. Das Fahrrad erfordert keine Versicherung, keinen Kraftstoff und die Reparaturen halten sich in Grenzen. Mittlerweile gibt es sogar stylische Helme und ansehnliche reflektierende Jacken, die den Sicherheitsfaktor erhöhen. Mit Gepäcktaschen und einem Getränkehalter versehen, lassen sich auch größere Distanzen problemlos bewältigen.

Gemeinsame Nutzung von Streaming-Angeboten

Nahezu jeder Student will unbedingt streamen. Musik, Spielfilme und Dokumentationen stehen ganz oben auf der Liste. Und: Auch Serienjunkies kommen voll auf ihre Kosten. Aktuell bietet der Streaming-Dienstleister Netflix ein lukratives Abo-Paket. Bei diesem ist es sogar möglich, das Streaming-Angebot gemeinsam zu nutzen und das ganz ohne Mehrkosten.

Zudem gibt es nahezu täglich neue Filme, die zum TV-Abend einladen. Abgesehen von Streaming Portalen macht auch die Anschaffung eines TV-Geräts Sinn. Über diesen können auch Netflix, Prime und Joyn laufen.

Sport in der Natur

Studenten legen großen Wert auf eine abwechslungsreiche Ernährung und wollen zudem neben dem Geist auch ihren Körper fordern. Die täglichen Übungseinheiten sind daher ein absolutes Muss. Wer es sich leisten kann, geht extra ins Fitnessstudio, um Bauch, Beine und Po auf Vordermann zu bringen.

Schon einmal darüber nachgedacht, dass es weitaus gesünder geht? Wie wäre es mit Joggen durch den Park? Oder was ist mit einer Fahrt mit dem Bike durch die umliegenden Dörfer? Viele gehen zudem Wandern und wer es actionreicher will, entscheidet sich für Inline Skating oder Rafting. Sicherlich kommt es immer auf den Wohnort der Studenten an, doch Sport lässt sich in jeder Stadt und in jedem Dorf betreiben.

Toller Urlaub und Unterkunft gibt es dazu

Ein schöner Urlaub wirkt regenerierend. Wie wäre es mit einer Zeit auf dem Bauernhof? Immer mehr Höfe entscheiden sich dafür so genannte Woofer bei sich aufzunehmen. Woofing ist bei jungen und älteren Menschen sehr beliebt. Sie fahren auf Bauernhöfe und Weingüter.

Dort arbeiten sie gerne mit und bringen sich und ihre Fähigkeiten ein. Dafür erhalten sie einen Einblick in das Familienleben, eine kostenfreie Unterkunft und Verpflegung mit dazu. Diese Projekte sind nicht mit der klassischen Erntehilfe vergleichbar. Hier stehen Mensch und Natur und nicht der Profit der Beteiligten im Vordergrund.

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