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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Lifestyle“.

Tipps zur Einrichtung der Studentenbude

Veröffentlicht am 21.04.2021Autor: M. Herrmann

Photo von Yehleen gaffney auf Unsplash
Photo von Yehleen gaffney auf Unsplash

Endlich raus aus dem Elternhaus hinein in die erste eigene Wohnung. Ab jetzt bricht eine neue Zeit heran. Es gilt die Wäsche selbst zu waschen, sich um organisatorische Dinge zu kümmern, für das eigene leibliche Wohl zu sorgen und den gesamten Haushalt zu schmeißen. Einkäufe müssen auch erledigt werden und An- sowie Ummeldungen gehören ab sofort zum Alltag der Studenten.

Bei diesem ganzen Druck ist es wichtig sich eine Wohlfühloase zu schaffen. Sie gibt den Lernenden das Gefühl, dass sich der tägliche Aufwand tatsächlich lohnt. Deshalb sollte auch in der kleinsten Studentenbude genügend Platz sein, um all seine Habseligkeiten in greifbarer Nähe zu haben.

Vor allem das WG-Zimmer in der Stadt sollte über einen Außenbereich und eine funktionale Balkontür mit Einbruchschutz verfügen. Balkontüren gibt es aus unterschiedlichen Materialien für den gehobenen oder einfachen Anspruch. Häufig kommen Kunststoff oder Aluminium zum Einsatz. Besonders die beidseitig abschließbaren Varianten punkten mit ihrem Einbruchschutz. Wie teuer und hochwertig eine Balkontür ist, hängt auch vom verbauten Glas ab. Dieses bestimmt, wie sicher die Tür tatsächlich ist. Features, wie z.B. Pilzkopfzapfen, gehören bei vielen Balkontüren bereits serienmäßig dazu und machen Einbrechern das Leben zusätzlich schwer.

Abgesehen vom Schutz vor Einbrechern gilt es weitere Dinge zu planen, bevor der Einzug erfolgt. Wir nehmen diese Aspekte im Folgenden genauer unter die Lupe.

Den Platz richtig nutzen

Meist sind Studentenbuden relativ klein. Sie können sich in einer WG befinden und umfassen dann lediglich einen Raum, der als Rückzugsort gilt. Die Einraumwohnung ist ebenso beliebt und vor allen Dingen in Städten mit hochpreisigen Mieten sehr angesehen. Leider ist die Fläche zumeist äußerst gering. Dann muss eine gute Raumplanung her.

Um so viel wie möglich unterzubekommen und sich dennoch nicht erdrückt zu fühlen, gilt es den verfügbaren Stauraum optimal zu nutzen. So sind Nischen in Wänden hervorragend, um einen schmalen Kleiderschrank zu integrieren.

Weiterhin bieten sich Treppen in der Maisonette Wohnung an, um unterhalb der Stufen Bücher und andere Dinge zu lagern. Ein selbstgebautes Stufenregal unterhalb der Treppe vergrößert den Stauraum zusätzlich.

Klappmöbel liegen voll im Trend

Ist die Studentenbude eingerichtet, kommt schnell Ernüchterung auf. Irgendwie ist jetzt alles noch kleiner als im Exposé. Das liegt an den immer größer werdenden Möbeln. Beim Möbelkauf ist also immer darauf zu achten, dass jeder Zentimeter eingespart wird.

Ein Boxspringbett macht daher beispielsweise nur dann Sinn, wenn sich darunter ein Bettkasten befindet. Weitaus praktischer ist das Wandklappbett. In Kombination zum klappbaren Küchentisch an der Wand und den schnell aufstellbaren Klappstühlen verwandelt sich auch die kleinste Wohnung nach nur wenigen Handgriffen in einen attraktiven Fitnessraum. Auch auf dem Balkon laden Klappstühle und Tische zum Träumen ein.

Zusätzlich hat auch hier der zusammenklappbare Wäscheständer Platz. Wer mit Kind studieren will, sollte die Wohnung auf die kindlichen Bedürfnisse ausrichten und feste Plätze fürs Spielen einrichten.

Ein Balkon zum Ausgleich

Gärten sind in Städten ziemlich teuer und häufig an unschöne Auflagen gebunden. Wie wäre es mit der eigenen Wohlfühloase? Beim Aussuchen gilt: Privatsphäre und die Ausrichtung des Balkons haben oberste Priorität.

Damit Studenten nach der Uni die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen können, sollte der Balkon eine Südwest-Ausrichtung haben. Bei der Gestaltung kommt es auf die Größe an. Klappmöbel sind vor allen Dingen für kleine Balkons geeignet. Eine farblich ansprechende Gestaltung, günstige bunte Balkonbespannungen und Blumenkästen zum Klemmen auf dem Geländer sehen ebenso schick aus und machen jeden Balkon zum kleinen Paradies.

Wer keinen Platz für einen Sonnenschirm hat, kann diesen einfach mit Kabelbindern am Geländer befestigen. Der Boden des Balkons ist mit Outdoor-Teppichen, Kunststoffpanelen und mit Kunstrasen schnell verschönert.

Beim Balkon und der Balkontür gilt es auf Sicherheit zu achten. Im Ausland lassen sich Balkontüren häufig nur von innen öffnen. Das gilt vorwiegend in Hotelanlagen und kann für die Touristen böse Folgen haben. Daher bitte auf sicheres Glas und einen hochwertigen Rahmen setzen. So wird die Balkontür zum unüberwindbaren Hindernis und man kann nachts beruhigt schlafen.

Bereits bei der Besichtigung gilt zu überprüfen, ob die Tür von innen wie von außen zu öffnen ist. Sofern auf beiden Seiten ein Schloss angebracht ist, erhöht das den Sicherheitsfaktor.

Wer einen Balkon in einer Hochparterre-Wohnung hat, muss sich umfassend über die bereits ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen informieren. In Großstädten kommt es häufig zu nächtlichen Einbrüchen. Um nicht selbst Opfer von Einbrüchen zu werden, sollten Türen und Fenster in den unteren Etagen ausreichend gesichert sein.

Tipp: Wer möchte, kann zusätzlich einen Bewegungsmelder oder ein mit dem Smartphone zu koppelndem Alarm integrieren.

Nicht zu viel Deko – aber auch nicht stillos!

Deko macht die Wohnung noch hübscher und auch Gäste fühlen sich gleich wohler. In kleinen Wohnungen gilt es die Dekoration auf die Größe der Wohnung abzustimmen. Zudem sollte die Dekoration dezent sein und nicht aus vielen verschiedenen Objekten bestehen. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Ein kleines Blümchen in einer Vase auf dem Tisch und ein paar Bilderrahmen mit ähnlichen Themen wirken nicht überladen und zaubern ein angenehmes Wohnklima. Zu viele Textilien zerstören jedoch das Bild. Deshalb ist es wichtig weniger auf Vorhänge, viele Decken und Kissen zu setzen.

Auf die Farben kommt es an

Je kleiner eine Wohnung ist, desto weniger Licht gelangt durch die Fenster. Dunkle Farben an den Wänden scheinen den Raum optisch zu verkleinern. Helle Farben wirken hingegen offen und der Einsatz vieler Spiegel gibt dem Raum Dimension. Bei der Farbwahl kommt es darauf an, dass alles in ähnlichen Tönen gehalten ist. Kontrastreiche bunte Objekte wirken verwirrend und stellen einen Stressfaktor dar.

Um nach dem Lernen abzuspannen und sich gleichsam harmonisch auf die nächste Lernsession vorzubereiten, bietet sich der Einsatz eines hellen Grüntons mit Gelbanteilen an. Auch türkis und Meeresblau laden zum Träumen ein und helfen dem Geist dabei zu regenerieren.

Wenige Geräte und ruhiger Schlaf

Elektrische Geräte bestimmen unser Leben. Von ihnen gehen Wellen aus, die die innere Ruhe stören. Vor allem eingeschaltete mobile Daten und WLAN an Smartphone, TV und anderen Geräten können die Schlafqualität beeinträchtigen und auch am Tag zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Burnout führen.

Deshalb: Abends sollten die Geräte nicht im Schlafzimmer aufbewahrt werden. Darüber hinaus gilt es die Verbindungen in der Nacht zu trennen.

Wer das nicht möchte, sollte vom Wissen über Interferenzen Gebrauch machen. Um Elektrosmog zu verhindern, bietet es sich an, sich mit der Überlagerung verschiedener Schallwellen zu befassen. Einige zusätzliche Geräte haben die Fähigkeit Schallwellen zu neutralisieren. Zahlreiche Anwender konnten bei sich Vorteile verzeichnen. Hatten sie vorab Lernprobleme, konnten sie sich nach Anwendung derartiger Zusatzteile besser konzentrieren und fühlten sich weitaus wacher.

Diese Zusatzelemente kosten nicht wenig, doch für viele lohnen sich die Ausgaben. Wer das Geld nicht investieren möchte, sollte Geräte dennoch bewusst einsetzen und vor allem nicht stundenlang mit Freunden über das Smartphone telefonieren.

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