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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Lifestyle“.

Wie kann man mit Photovoltaik Geld sparen?

Veröffentlicht am 11.11.2021Autor: M. Herrmann

Pixelio.de © RainerSturm
Pixelio.de © RainerSturm

Die Kosten für Solaranlagen und Anbieter wie CleenEnergy sind in den letzten Jahren stark gesunken. Seit dem Jahr 2006 verzeichnete man 75 Prozent Ersparnisse der Kosten. Handwerker installieren auf den Dächern günstige und kompakte Dachanlagen. Diese kosten ungefähr 1.000 bis 1.500 Euro pro Kilowatt. Bei 6 Kilowatt Leistung zahlt man 6.000 und 9.000 Euro netto. Auf diese Weise können 10 bis 14 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden. Das ist geringer als wenn man Strom aus dem öffentlichen Netz bekommt. Der Preis liegt hier bei 25 bis 32 Cent pro Kilowattstunde. Den Strom, den man aus den öffentlichen Systemen bekommst, ist aufgrund von Steuern, Umlagen und Abgaben teurer. Die zusätzlichen Kosten fließen in den Strompreis mit rein.

Wenn es um den Eigenverbrauch geht, kommt es weder zu Abgaben noch zu Steuern. Bei kleineren Anlagen, die maximal 30 Kilowatt Leistung erzielen, fallen nicht mal Gebühren für EEG-Umlagen an. Allerdings darf man bei diesen Anlagen nicht mehr als 30.000 Kilowattstunden verbrauchen. Diese Grenze lag bis zum Ende von 2020 niedriger. Das heißt bei 10 Kilowatt Leistung durfte man bis zu 10.000 Kilowattstunden verbrauchen. Man muss nur die Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch zahlen. Mehr Kosten fallen nicht an. Weiterhin kann man sich seit dem Jahr 2021 von der Einkommenssteuer bereuen. Dazu sollte man aber eine Anlage nach 2003 auf seinem Dach installiert haben. Diese darf maximal 10 Kilowatt haben. Weiterhin sollte man das haus nicht gewerblich nutzen.

Kosten von Solarstrom

Die Kosten für Solarstrom, den man selbst produziert, hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. Entscheidend ist der Preis, den man für die PV-Anlage zahlt. Diese Systeme laufen normalerweise um die 20 Jahre. Die Anlage sollte nach zehn Jahren ungefähr die Investitionskosten gedeckt haben. Da man durch den Eigenverbrauch Strom spart und die Energie nicht mehr ins Stromnetz einspeist, kann der Hausbesitzer viel Energie sparen. Das EEG-Gesetz (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ermöglicht für eine Laufzeit von 20 Jahren einen Fixpreis. Wenn man eine Solaranlage im Oktober 2021 in Betrieb nimmt, bekommt man 7,14 Cent pro Kilowattstunde weniger. Weiterhin wird die Einspeisevergütung jeden Monat reduziert. Es ist damit zu rechnen, dass sie im Dezember unter 7 Cent fällt. Dennoch kann für den Strom, den man nicht selbst verbraucht, ein netter Gewinn erzeugt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Energiekosten in Deutschland zu den höchsten in Europa gehören, ist man dabei sich darauf zu einigen, die Belastungen zu reduzieren. Selbst wenn die Stromsteuer gesenkt werden würden, würde der Strom aus dem öffentlichen Netz immer noch um die 17 Cent pro Kilowattstunde kosten. Allerdings müssten in diesem Fall die Mehrwertsteuer gleich bleiben. Insgesamt würde man dauerhaft Geld sparen, wenn man sich mit seinem eigenem Solarstrom versorgt. Sofern man schon länger Erzeuger von Solarstrom ist, kann sich der Eigenverbrauch dauerhaft lohnen.

Eine eigene Solaranlage auf dem Dach kann den Strombedarf nie zu 100% decken. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Sonne nicht 24 Stunden am Tag scheint. Auf der anderen Seite hast du die Möglichkeit, dich zu einem Drittel mit eigenen Strom zu versorgen. Den Rest deines Energiebedarfs bekommst du aus dem öffentlichen Stromnetz.

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