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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Karriere & Bildung“.

15 Tipps für einen erfolgreichen Workshop

Veröffentlicht am 06.12.2021Autor: M. Herrmann

Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Bei Schülern und Studierenden, aber auch bei Unternehmern und Angestellten, sind Workshops gleichermaßen beliebt und gefragt, denn sie sind eine gern gesehene Alternative zu Seminaren. Die Teilnehmer werden in einem Workshop aktiv eingebunden und somit entsteht keine Langeweile. Für jeden Teilnehmer ergibt sich auch der Vorteil, dass Informationen praktisch vermittelt werden. Dieser Ratgeber zeigt 15 eindrucksvolle Tipps, wie ein eigener Workshop geplant und ausgeführt werden kann.

Was ist ein Workshop?

Der Begriff „Workshop“ beschreibt ein intensives Bildungsprogramm, welches sich an eine kleine Gruppe richtet. Für gewöhnlich wird ein Workshop je Abteilung durchgeführt, dies hat zugleich auch den Vorteil, dass individuell auf die Positionen ein Workshop zugeschnitten werden kann.

Über einen kurzen Zeitraum hinweg wird sich mit einem Thema auseinandergesetzt wie unter anderem Persönlichkeitsentwicklung. Innerhalb praktischer Übungen werden Wissen und Fähigkeiten vermittelt, denn jeder muss sich aktiv um eine Lösung bemühen. Probleme werden demnach allein oder mit der Gruppe gelöst.

Die Dauer eines Workshops hängt von der Thematik ab, für gewöhnlich dauert ein Workshop aber nur wenige Stunden. Bei einem sehr breit gefächerten Thema kann es aber auch ein bis zwei Tage dauern. Von Anfang bis Ende wird der Workshop moderierend angeleitet.

15 Tipps für einen erfolgreichen Workshop

Um einen erfolgreichen Workshop durchzuführen, sind einige Schritte nötig. Im Folgenden wird erklärt, wie dies funktioniert und welche Faktoren dabei besonders wichtig sind.

Ziele des Workshops definieren

Jeder Workshop benötigt auch ein definiertes Ziel, so wissen auch alle Teilnehmer, worum es sich handelt und zu welchem Zweck dieser veranstaltet wird. Ein (online) Workshop kann nur dann effektiv durchgeführt werden, wenn sich jeder bewusst wird, welche Möglichkeiten dieser, gerade in Bezug auf das Lernen, bietet.

Ein Workshop hat nämlich stets das Ziel sowohl Ideen zu generieren als auch Lösungsansätze zu schaffen. Damit dies effektiv gelingt, muss ein Hauptziel für jedes einzelne Event festgelegt werden. Damit dieses Ziel auch erreicht wird, muss gedanklich die Veranstaltung durchgespielt werden. Am besten gelingt dies, wenn sich hierzu selbst Fragen gestellt werden und das Event aus Teilnehmersicht angesehen wird.

Transparenz schaffen zur Übersicht

Vorab sollte den Teilnehmern eine Übersicht bereitgestellt werden, dafür sollte zuvor alles Wichtige zusammengefasst werden. Die Hauptbestandteile des Workshops sollten zuvor entweder digital oder handschriftlich zusammengefasst werden. Transparenz ist immer eine wichtige Grundlage, damit dieser Workshop auch erfolgreich werden kann.

Einen klaren Ablauf definieren

Jedes Detail sollte im Idealfall geplant werden. Ein detaillierter Zeitplan ist prinzipiell eine Voraussetzung, um erfolgreich den Workshop führen zu können. Wie ein Zeitplan aussehen sollte, kann selbst bestimmt werden. Für gewöhnlich ist aber darauf zu achten, dass auch eine Pause stattfindet. Dies könnte in etwa so aussehen:

9:15 Uhr: Begrüßung und Überblick zum Workshop
9:30 Uhr bis 10:15 Uhr: Programm 1
10:30 Uhr bis 11:30 Uhr: Programm 2
11:30 Uhr bis 12:30 Uhr: Mittagspause
12:30 Uhr bis 13:15 Uhr Programm 3
13:15 Uhr bis 14:00 Uhr: Programm 4
14:00 Uhr bis 14:15 Uhr: Nachbesprechung

Die einzelnen Programme oder Aktivitäten sollten im Durchschnitt zwischen 45 und 60 Minuten lang sein, mehr jedoch nicht. Die Einlegung von Pausen ist essenziell, denn so beliebt die Motivation und Aufmerksamkeit aufrechterhalten. Eine gewisse Pufferzeit zwischen den Programmen sollte aber auch eingeplant werden. Am Ende des Workshops sollte dann auch noch eine Nachbesprechung stattfinden, in welcher möglichen Fragen geklärt werden können.

Programmpunkte in Bestandteilen planen

Jedes Programm besteht wiederum aus drei Bestandsteilen, wie etwa Einführung, Ausübung und Zusammenfassung. Die Einführung soll die Teilnehmer aufklären, um was es sich handelt und was nun auf sie zukommt respektive was von ihnen verlangt ist.

Innerhalb der Ausübung geht es dann darum, dass Fragen beantwortet werden und die Teilnehmer insbesondere Lösungsansätze erarbeiten. Am Ende – im dritten Schritt – wird eine Zusammenfassung geschehen, in welchem die Ergebnisse besprochen werden.

Durchführung durch geschultes Personal

Die Planung und Durchführung eines Workshops sollten stets von geschultem Personal durchgeführt werden, denn nur ein erfahrener Moderator kann das Wissen in Theorie und Praxis auch bestmöglich vermitteln. Demnach genießt diese Position auch eine hohe Priorität.

Der Moderator wiederum darf auf Unterstützung von Assistenten zurückgreifen, diese können dann vorrangig in den praktischen Programmen helfen. Jedoch auch Fragen beantworten oder Materialien beschaffen. Bei den Teilnehmern wird ein professioneller Eindruck über den Moderator und sein Team entstehen.

Interaktivität fördern

Die Interaktivität zu fördern ist ein wichtiger Ansatz, denn so wird der Workshop auch keinesfalls langweilig. Der Workshop sollte auch nie ein Monolog sein, sondern ein Event, in welchem alle Teilnehmer aktiv eingebunden werden.

Networking

Innerhalb eines Unternehmens ist das Networking selbstverständlich sinnlos, aber wenn es sich um einen Workshop im Rahmen einer größeren Veranstaltung handelt, dann ist Networking ein wichtiges Werkzeug. Der Austausch der Teilnehmer untereinander sollte gefördert werden. Bei einer Frage könnte zum Beispiel in die Runde gefragt werden, ob es einen Teilnehmer gibt, welcher die Frage beantworten könnte.

Programmpunkte testen

Jeder Mensch ist unterschiedlich und sicherlich gibt es in den einzelnen Punkten auch Meinungsverschiedenheiten. Es ist nämlich nicht möglich, dass das Programm jeden Teilnehmer recht gemacht wird. Damit es aber besser gelingt, sollten die Programme vorher getestet werden.

Eine Aufgabe sollte nicht zu einfach oder zu schwer sein, die Programmpunkte müssen bei jeder Gruppe individuell gestaltet werden, damit der Schwierigkeitsgrad definiert werden kann. Ein Testdurchgang ist bei jedem Workshop sicherlich hilfreich, um den Workshop auch erfolgreich durchführen zu können.

Ein wichtiger Faktor in dieser Hinsicht ist auch die Wahl von Fachbegriffen, diese sollten möglichst nicht verwendet werden. In den seltenen Fällen, in welchen das nötig sein könnte, sollten die Begriffe jeweils kurz erklärt werden. Die Erklärung sollte unkompliziert und verständlich sein, wie dieses SEO Lexikon es vormacht.

Zeit für Fragen und Antworten nehmen

Bei jedem Workshop sollte sich ausreichend Zeit für Fragen und Antworten genommen werden, denn so kommt es auch zu der Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen, welche im Programm selbst vielleicht nicht umfangreich behandelt worden sind, aufgrund von Zeit oder dem Themengebiet.

Interesse fördern

Nach dem Workshop wird auf jeden Fall Interesse am Thema bestehen und womöglich auch der Wunsch danach, sich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen. Am Ende des Workshops können weiterführende Materialien zur Verfügung gestellt werden oder auch Literaturen empfohlen werden. Dies ist auch gern bei den Geschäftsführern gesehen, wenn den Mitarbeitern im Nachgang noch etwas empfohlen wird.

Fazit

Jeder kann ein Workshop erfolgreich durchführen und dafür sorgen, dass Wissen und Kompetenzen über das eigene Interessengebiet vermittelt werden. Es kommt aber immer auf die Planung und Durchführung an, damit dies auch erfolgreich gelingt und möglicherweise auch Begeisterung bei den Teilnehmern entsteht.

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