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Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Ratgeberbeitrag aus der Kategorie „Karriere & Bildung“.

Der Bachelorstudiengang Finance and Accounting: Gutes Investment für die Karriere

Veröffentlicht am 23.08.2022Autor: M. Herrmann

© Pixabay, 594090, StartupStockPhotos
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Wer Mathematik sein Lieblingsfach nennt und ein gutes Verständnis für abstrakte Inhalte mitbringt, sollte sich den Studiengang „Finance and Accounting“ einmal näher anschauen. Er ist eine gute Chance, um im Finanzbereich beruflich durchzustarten. Es wird sowohl von staatlichen Universitäten als auch von Fachhochschulen angeboten.

An wen richtet sich der Studiengang? Was sind die Zulassungsvoraussetzungen?

Das Finance-and-Accounting-Studium ist für alle geeignet, die neben einem Faible für Zahlen und Formeln Ehrgeiz, Lernwillen, Neugier, Selbstständigkeit sowie Belastbarkeit mitbringen.

Die Voraussetzungen zur Zulassung können von Hochschule zu Hochschule variieren. Normalerweise müssen Bewerberinnen und Bewerber eine der folgenden Qualifikationen mitbringen: die allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife (auch fachgebunden) oder besondere Zulassungen durch Fachabschlüsse wie zum Beispiel Betriebswirt/-in IHK/HWK oder Bilanzbuchhalter/-in.

Oft wird zusätzlich ein persönliches Gespräch mit der Bewerberin oder dem Bewerber geführt und ein Nachweis über vorhandene Englischkenntnisse verlangt. Deshalb ist es ratsam, bei Bedarf rechtzeitig einen entsprechenden Kurs in Business-Englisch zu belegen.

Studieninhalte und Dauer

Neben dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre werden unter anderem folgende Fächer gelehrt: Bilanzierung, Marketing, Material- und Personalmanagement, aber auch Statistik, Steuer- und Volkswirtschaftslehre sowie Wirtschaftspolitik.

Zusätzlich bieten einige Universitäten auch noch Präsentationstechniken an, ebenso wie Wirtschaftsenglisch.

Je nach Hochschule dauert das Finance-and-Accounting-Bachelorstudium sechs bis sieben Semester. An einigen Lehrinstituten wird während des siebten Semesters ein Praktikum absolviert oder ein Auslandsaufenthalt eingeplant.

Die verschiedenen Finance-and-Accounting-Studienalternativen

Das Bachelor-Studium lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise absolvieren: berufsbegleitend, als Fernstudium, als Teilzeit- oder Vollzeitstudium oder als duales Studium. Letzteres empfiehlt sich besonders dann, wenn Studierende parallel zum Lernstoff erste Berufserfahrungen in einem Finanzunternehmen sammeln wollen.

Der Finanzdienstleister Swiss Life Select bietet beispielsweise ein duales Studium an, welches sieben Semester dauert und an dessen Ende entweder ein Abschluss im Bereich Business Administration (B.A.) oder einer im Bereich Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) steht. Wer will, kann im Anschluss seinen Master machen, um dann zu promovieren.

Swiss Life Select arbeitet bei diesem Studienangebot mit der FOM Hochschule für Oekonomie & Management zusammen. Die Hochschule betreibt 36 Standorte in Deutschland und Österreich. Das versetzt die Studierenden in die Lage, ihr duales Studium in der Nähe ihres Wohnorts zu absolvieren. Parallel lernen sie in einer der vielen Dependancen von Swiss Life Select die praktische Seite des Jobs als Finanzberaterin oder Finanzberater kennen.

Mehr Informationen über das Finanzberatungsunternehmen Swiss Life Select gibt es hier.

Einstiegschancen und Gehaltsentwicklung

Der Finance-and-Accounting-Studiengang bietet viele Möglichkeiten, in diversen Finanzdisziplinen die Karriereleiter aufzusteigen. Viele Studierende streben leitende Positionen als Consultant, Controller oder Investmentbanker an, andere in den Bereichen Rechnungswesen und Management.

Auch die Arbeit als Finanzanalyst/-in am Aktienmarkt ist bei vielen beliebt und begehrt, ebenso wie die Tätigkeit als Account- oder Finance-Manager/-in. Kurzum: Es bestehen viele Möglichkeiten, mit Finance and Accounting sein Gehalt zu verdienen – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch auf der internationalen Bühne.

Dabei gehören Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs gerade in Zeiten des Fachkräftemangels zu den Besserverdienern – besonders dann, wenn sie bereits mehrere Jahre Berufserfahrung aufweisen. Allerdings ist das Gehalt von mehreren Faktoren abhängig. Dazu gehören der Unternehmensstandort, die angestrebte Position sowie eine Spezialisierung in einem begehrten Fachbereich.

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