Aufruf zur Menschenkette

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 2/2013, gültig vom 04.02.2013 bis 03.03.2013.

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Auch in diesem Jahr wird in Dresden der Bombenangriffe auf die Stadt im 2. Weltkrieg, aber zusätzlich auch aller anderen Opfer von Kriegen und Gewalt gedacht. Wie in den vergangenen Jahren hat der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, die Menschenkette zum 13. Februar angemeldet und ruft alle Universitätsangehörigen und Dresdner auf, sich ab 17:00 Uhr vor dem Rathaus einzufinden und sich der Menschenkette anzuschließen: „Unsere TU Dresden ist mit ihren fast 50.000 Mitgliedern ein bedeutender Teil der Dresdener Bürgerschaft. Es liegt mir sehr am Herzen, dass wir auch als Universität am 13. Februar ein weithin sichtbares Zeichen für Respekt und Toleranz und Weltoffenheit setzen und uns damit gleichzeitig allen intoleranten und gewalttätigen Strömungen und Aktivitäten friedlich aber entschlossen entgegenstellen.“

Deutschland und die Welt werden an diesem Tag wieder besonders auf Dresden blicken – und jeder hat die Chance, Einfluss darauf zu nehmen, welche Bilder von Dresden um die Welt gehen und in Erinnerung bleiben werden. Begründet von Prof. Müller-Steinhagens Amtsvorgänger, Prof. Hermann Kokenge, ist es ist inzwischen eine gute Tradition, dass der Rektor der TU Dresden die Menschenkette anmeldet. In diesem Sinne wirbt er für breite Unterstützung: „Ich bitte daher alle, am 13. Februar ein deutliches, friedliches Zeichen zu setzen für ein Dresden, das seiner Vergangenheit eingedenk ist und aus dieser Erinnerung heraus an einer für alle Bürger lebenswerten und würdigen Zukunft arbeitet.“

Zugleich werden auch noch Ordner für die Menschenkette gesucht. Wer sich bereit erklärt, die Menschenkette als Ordner zu unterstützen, findet sich bitte am 13. Februar, um 17:00 Uhr, im Festsaal des Stadtmuseums, Wilsdruffer Str. 2 zu einer kurzen Einweisung ein.

Umfassende Informationen zum Tag sind nachzulesen unter: 13februar.dresden.de

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