Ihre Position:

Gute Beteiligung an der Online-Umfrage zur Wohnzufriedenheit in Zittau und Görlitz.

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 4/2016, gültig vom 04.05.2016 bis 07.06.2016.

Hinweis: Die Angaben in diesem Artikel sind möglicherweise nicht mehr aktuell
Dieser Artikel stammt aus einer älteren SPIEGEL-EI-Ausgabe. Bitte beachten Sie, dass sich Informationen z.B. zu Öffnungzeiten oder Ansprechpartnern in der Zwischenzeit geändert haben können.

Gute Beteiligung an der Online-Umfrage zur Wohnzufriedenheit in Zittau und Görlitz.

Knapp ein Drittel aller Görlitzer Wohnheimbewohner nahm an der Online-Umfrage teil. In Zittau waren es immerhin 17 %; 19,1 % der Teilnehmer waren ausländische Studierende.

Die Gründe, warum Studierende dem Wohnheim den Vorzug vor anderen Wohnformen geben, sind sehr vielfältig. Vordergründig genannt wurden hier das Zusammenleben mit Kommilitonen, das Preis-Leistungs-Verhältnis und ein geringer Such- und Ausstattungsaufwand sowie die günstige Lage.

Foto vom Innenhof des Wohnheims Vogtshof in Görlitz
Die aktuelle Online-Umfrage hat eine große Zufriedenheit mit den Wohnheimen in Zittau und Görlitz bestätigt.

Von den Befragten wohnen 44 % in einem Einzelapartment oder in einer 2er-WG. In der Bewerbungsphase nutzten 82 % die Informationen auf der Website des Studentenwerks Dresden, knapp ein Viertel ließ sich darüber hinaus auch persönlich beraten. Die Beratungsqualität wurde mit gut eingeschätzt. Die durchschnittlich vergebene Note von 2,30 stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der Umfrage 2012 (2,57) dar. Bei der Bewerbung um einen Wohnheimplatz nutzten fast alle das Online-Verfahren, das mit der Note 2,05 bewertet wurde. Über wichtige Themen in den Wohnheimen möchten 62 % per E-Mail und 44 % auch zusätzlich per Aushang informiert werden.

Die Gesamtzufriedenheit mit den Wohnangeboten des Studentenwerks Dresden an den Standorten Zittau/Görlitz wurde mit 2,35 ebenfalls erheblich besser bewertet (2012: 2,87). Wichtig oder eher wichtig sind den Umfrageteilnehmern insbesondere Ordnung und Sauberkeit (82 %) sowie die Internetbereitstellung (75 %). Gute Noten erhält auch die Sicherheit – in der Wohnung / Wohneinheit (1,53), im Wohnheim/Wohnhaus (1,73) und auf dem Weg zum Wohnheim/Umfeld (2,25).

Reserven sehen die Studenten im umweltbewussten Verhalten ihrer Kommilitonen. So gaben 72 % der Bewohner an zu wissen, wie Müll korrekt getrennt wird, aber nur 65 % halten das für wichtig oder eher wichtig. 61 % der Bewohner sparen bewusst bei Wasser, Strom und Heizung (2012: 76 %).

Die Umfrage hat eine große Zufriedenheit mit den Wohnheimen in Zittau und Görlitz bestätigt. Die „Bestandsaufnahme” soll aber vor allem dazu dienen, Hinweise und noch vorhandene Wünsche der Wohnheimbewohner genauer unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, bei welchen Kriterien Verbesserungen möglich sind. So wird das Studentenwerk in der Umfrage angesprochene Engpässe beseitigen, die momentan bei der Bereitstellung von Räumlichkeiten für gemeinschaftliche Aktivitäten in Görlitz/Zittau bestehen. Auch die Wünsche nach Tischtennisplatten, Liegewiesen, Billardzimmern u. a. werden geprüft.

Thomas Neumann

Zurück zur Übersicht der SPIEGEL-EI-Ausgabe 4/2016