Vive la France!

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 4/2016, gültig vom 04.05.2016 bis 07.06.2016.

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...könnte das Motto sein, unter dem die Studierenden des diesjährigen Sprachkurses in Lyon ihre Eindrücke beschreiben.

Gruppenbild der Reisegruppe in Lyon
Acht Studenten aus Dresden widmeten im März drei Wochen ganz dem Spracherwerb und der schönen Stadt Lyon. Seit vielen Jahren organisiert der Fachbereich Internationales des Studentenwerks Dresden diesen Sprachkurs in Frankreich, damit Studierende ihre Sprachkenntnisse auffrischen oder verbessern können.

Drei Wochen im März gehörten ganz dem Spracherwerb und der schönen Stadt Lyon. Seit vielen Jahren organisiert der Fachbereich Internationales des Studentenwerks Dresden diesen Sprachkurs in Frankreich, damit Studierende ihre Sprachkenntnisse auffrischen oder verbessern können. Sie besuchen vormittags den Kurs und lernen nachmittags Stadt und Umgebung kennen. Auch in diesem Jahr fand der Kurs fast ausnahmslos ein positives Echo: Die Lehrer „... seien kompetent, freundlich und stets motiviert gewesen“. Interessant für die deutschen Studenten war vor allem die Präsenz anderer internationaler Teilnehmer, die ebenfalls Französisch lernten.

Ob nun die Unterkunft (Carolin H. schreibt: „An der Unterkunft gab es nichts auszusetzen. Die Betten sind etwas gewöhnungsbedürftig, da man, anders als in Deutschland nur dieses merkwürdige Bettlaken hat, über das man dann diverse Decken legen kann. Ich fand die kleine Begrüßung in der Unterkunft [gefüllter Kühlschrank] richtig gut!“), das Ausflugsprogramm (Zitat Julie K.: "Am besten im Gedächtnis geblieben ist mir die Führung durch Vieux Lyon. Rémi, der uns durch die Altstadt geführt hat, hat uns alles gut erklärt und Fragen beantwortet.") oder die Betreuung durch die französischen Kollegen („Am besten hat mir gefallen, dass Madame Dziasko, die in Lyon für uns zuständig war, uns am ersten Freitag mit in den Gemeinschaftsraum des Studentenwohnheims mitgenommen hat, wo Studenten uns mit Crêpes begrüßten und wir dadurch die Möglichkeit bekamen, uns zu integrieren.) – die Reise war ein Erfolg für alle Beteiligten.

„Wirklich eine ganz andere Erfahrung war die Gastfreundschaft der Studenten und der Einwohner der Stadt. Die Franzosen sind ein sehr höfliches und freundliches Volk. Ich habe mich wirklich sehr wohl dort gefühlt. Sehr zu empfehlen ist ein Ausflug ins Restaurant, die Küche in Lyon ist exzellent." meint Tina T., die sich als krönenden Höhepunkt noch eine Velo-Tour durch Lyon vorstellen könnte. Diese und weitere Anregungen für das Programm des nächsten Jahres sind von Mylène Lapoirie, beim Studentenwerk Dresden zuständig für Internationales, durchaus gewünscht. Nur durch die Erfahrungen der Studenten, die vor Ort waren, kann das Programm verbessert werden. Ein Wunsch, der alle Mitfahrer einte: Vor der Reise schon mal absprechen, was man gemeinsam machen könnte, damit nicht jeder „einzeln losrennt” und die Gruppendynamik leidet. Schließlich ist es ja ein Gruppenreise und kein Individualtourismus.

Aber Potential für Verbesserungen gibt es immer. Marie Elisabeth K. schreibt zum Beispiel über ihre Zeit in Lyon: „... Wir haben dort so viele neue und vor allem gute Erfahrungen gesammelt; die Zeit in Lyon war eine ganz besondere. Also vielen Dank, dass Sie die Möglichkeit anbieten, an diesem Austausch teilzunehmen!“

Wer nun Lust bekommen hat, nach Frankreich zu fahren, um seine rudimentären Sprachkenntnisse aufzufrischen/ zu verbessern, sollte sich ein dickes Kreuz im Kalender machen: Im November 2016 ist es wieder soweit und die Ausschreibung für die Sprachreise nach Lyon 2017 wird veröffentlicht!

Anja Buch/Robin Krebs

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