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Fünf Fragen an Bartek R., Student im Fach Geodäsie und Geoinformation

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 1/2017, gültig vom 09.01.2017 bis 29.01.2017.

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Bartekl R., der in dieser Ausgabe die Rubrik „Fünf Fragen an…“ beantwortet, hat ein Bild zur Verfügung gestellt, auf dem er am Ufer eines Flusses steht und freundlich in die Kamera blickt. Im Hintergrund erkennt man die nächtliche Silhouette einer Stadt.
Bartek R. studiert Geodäsie und Geoinformation an der TU Dresden

An welcher Hochschule studieren Sie, wie heißt Ihr Studiengang?

Bartek R.: Ich studiere seit einem Jahr an der Technischen Universität Dresden (TUD). Ein halbes Jahr zuvor bekam ich von der TUD das Angebot, ein Orientierungssemester zu belegen – das hat mir sehr geholfen. Meine Fachrichtung heißt Geodäsie und Geoinformation. Ich weiß, dass viele Leute sich darunter nicht viel vorstellen können, weil dieses Fach nicht so populär ist wie z. B. Maschinenbau oder Bauingenieurwesen. Kurz gesagt, die Geodäten sind die Leute, die mit den orangen Warnwesten herumlaufen und die Erde vermessen und (geometrisch) aufteilen.

Wo sind Sie geboren und aufgewachsen?

Bartek R.: Eigentlich komme ich aus Tarnowskie Góry (deutsch: Tarnowitz). Das ist eine Stadt in Oberschlesien in Polen, ungefähr in der Mitte zwischen Breslau und Krakau. Etwas Besonderes in dieser Region ist, dass die Leute dort Schlesisch sprechen. Das ist ein Dialekt, in dem Polnisch, Deutsch und Tschechisch gemischt sind.

Gefällt Ihnen Dresden als Wohn- und Studienort?

Bartek R.: Als ich mich entschied, in Deutschland zu studieren, habe ich Berlin und Dresden in Betracht gezogen, weil diese beiden Städte in der Nähe der polnischen Grenze liegen. Nachdem ich beiden Städten einen Besuch abgestattet hatte, entschied ich mich für Dresden. Ich weiß jetzt, dass es eine gute Wahl war. Dresden ist nicht zu klein und nicht zu groß, einfach perfekt. Mit unserem Semesterticket sind alle Orte in und um Dresden zu erreichen. Das finde ich einfach super, weil es so etwas wie das Semesterticket – also gewissermaßen kostenlos (bzw. sehr preiswert) Straßenbahn fahren – in Polen nicht gibt.

Gehen Sie in die Mensa essen/Wohnen Sie im Wohnheim oder in einer privaten WG?

Bartek R.: Ich esse sehr gern in der Mensa. Das ist eine sehr gute Möglichkeit für Studenten, preiswert und schnell etwas zu essen. Meistens besuche ich die Alte Mensa, das Zeltschlösschen oder die Mensa Reichenbachstraße. In der Alten Mensa ist die Auswahl von Speisen groß und attraktiv. Im Zeltschlösschen gibt es jeden Donnerstag den sogenannten „Schnitzeltag“, zu dem ich oft mit Freunden hingehe. In der Mensa Reichenbachstraße gibt es meiner Meinung nach die günstigsten Preise. Am Wochenende koche ich gern in meiner WG im Wohnheim Hochschulstraße.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade studieren?

Bartek R.: Wenn ich nicht studiere und keine Belege schreiben muss, spiele ich gern Gitarre und höre Musik. Ich reise auch gern – manchmal fahre ich im Sommer irgendwo per Anhalter hin. Das ist eine gute Möglichkeit, um neue Leute kennenzulernen und Fremdsprachen zu verbessern. Ich habe die Vorliebe, mich in verschiedenen Sprachen weiterzuentwickeln. An der TU habe ich schon Russisch und Englisch gelernt. Was mir besonders Spaß macht, ist die italienische Sprache. Von Zeit zu Zeit gehe ich auch zur International Coffee Hour (ICH) – eine Initiative des Studentenwerks Dresden. Dort kann man mit interessanten Leuten sprechen und sich über andere Länder und Sitten informieren.

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