SPIEGEL-Ei-Artikel: „...denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck!“

erschienen in Ausgabe 03/2017 (03.04.2017 bis 30.04.2017)

Ein Student steht lächelnd auf dem Flur des Studentenwerks, er trägt eine Jacke und Schals und lächelt. Neben ihm steht ein Koffer – offensichtlich ist er gerade in Dresden „gelandet“.
Nico gehört zu den Studierenden, die einen unkomplizierten Einzug in ein vollmöbliertes Zimmer zu schätzen wissen. Dazu gehört die Möglichkeit, ein Starter-Kit zu kaufen. ©Fotos: Anette Effner

Ein bisschen sieht man Nico die Erschöpfung schon an. Am Montagnachmittag ist er mit seinen zwei Freunden in Mendoza gestartet – jetzt hat er am Mittwochmorgen nach einer anderthalbtägigen Reise seinen Mietvertrag für sein Wohnheimzimmer unterschrieben und möchte „nur noch ins Bett“. Zehn Monate werden die drei argentinischen Studenten in Dresden studieren, da wundert man sich schon über Nicos „leichtes Gepäck“, das nur aus einem Koffer und einer Reisetasche besteht.

„Ich bin halt ein Mann“, erwidert er lachend, „und außerdem musste ich ja auch kein Bettzeug mitbringen, denn das habe ich mir gerade hier im Studentenwerk gekauft.“ So wie Nico reisen jährlich rund 1.400 ausländische Studenten in unseren Wohnheimen an und wissen einen unkomplizierten Einzug in ein vollmöbliertes Zimmer zu schätzen. Dazu gehört die Möglichkeit, bei der Anreise im Studentenwerk die sogenannten Starter-Kits zum Einkaufspreis zu erwerben. Das Starter-Kit “Schlafen“ besteht aus Bettdecke, Kissen, Bettwäsche und Reinigungsutensilien und kostet 45 Euro. Mit dem „Starter-Kit Essen“ wird man für 25 Euro mit dem nötigsten Geschirr sowie Topf und Pfanne ausgestattet.

Das Angebot wird allen ausländischen Studenten bereits mit der Zusage für ihren Wohnheimplatz unterbreitet. Dabei bezahlen sie die Starter-Kits beim Mietvertragsabschluss im Studentenwerk und der Hausmeister händigt die Kits dann vor Ort im jeweiligen Wohnheim aus. Pro Jahr werden reichlich 500 Starter-Kits „Schlafen“ und rund 300 Starter-Kits „Essen“ verkauft. So wie Nico möchte man nach einer langen Anreise schnell ins Bett und sich nicht erst um die Bettausstattung kümmern müssen. Topf und Pfanne sind erst einmal nicht so wichtig, das zeigen die Zahlen.

Wünschen wir Nico und allen anderen ausländischen Studenten eine tolle Zeit in Dresden und eine Rückreise mit vielen guten Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck!

Informationen zum Studentischen Wohnen:

Anette Effner
Fachbereichsleiterin Vermietung