33. Deutsch-Französisches Kolloquium in Dresden

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 17/2005, gültig vom 15.08.2005 bis 28.08.2005.

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Die Förderung der Zusammenarbeit von deutschen und französischen Studentenwerken bildet seit vielen Jahren einen Schwerpunkt innerhalb des Referats für Internationale Beziehungen des Deutschen Studentenwerks (DSW), dem Dachverband der deutschen Studentenwerke. Eine sehr bedeutende Veranstaltung auf diesem Gebiet stellt das Deutsch-Französische Kolloquium dar, das im Abstand von zwei Jahren abwechselnd in Deutschland und Frankreich durchgeführt wird.

In diesem Jahr findet das Deutsch-Französische Kolloquium erstmals in Dresden statt. In der Zeit vom 22.08. bis 25.08.2005 werden dazu sowohl Verantwortliche des DSW und des CNOUS (zentrales französisches Studentenwerk) als auch Geschäftsführer von Studentenwerken aus Deutschland und Frankreich erwartet. Des Weiteren werden an dieser Veranstaltung studentische Gremienmitglieder sowie Vertreter von Partnerorganisationen wie z. B. dem Deutsch-Französischen Jugendwerk teilnehmen. Zum ersten Mal wird bei dieser Veranstaltung aber auch eine Delegation aus Italien anwesend sein, was den Erfahrungsaustausch umso interessanter gestalten dürfte. Zum Kolloquium werden somit über 50 Teilnehmer erwartet.

Die Eröffnung des 33. Deutsch-Französischen Kolloquiums findet am 23.08. im Hörsaalzentrum der TU Dresden statt. Dazu werden die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig wie auch der Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Hermann Kokenge anwesend sein und ein Grußwort sprechen.

Als weitere Referenten sind u. a. Frau Lesley Wilson (Generalsekretärin der European University Association), Herr Stephan Geifes (Generalsekretär der Deutsch-Französischen Hochschule), Herr Eric Froment (Sonderbeauftragter für Internationale Beziehungen, Bereich Hochschulbildung des Ministeriums für Erziehung, Bildung und Forschung), Herr Max Claudet (Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks) und Herr Oronzo Limone (Rektor der Universität Lecce) geladen.

Das Thema der nunmehr trinationalen Veranstaltung heißt „Die Bedeutung der Service- und Beratungsdienste für die studentische Mobilität“. Dabei geht es insbesondere um aktuelle Entwicklungen und Tendenzen auf dem internationalen Bildungsmarkt und die sich daraus ergebenden neuen Anforderungen für die Studentenwerke und Dachverbände. Neben der Darstellung bestehender Partnerschaftsbeziehungen zwischen einzelnen Studentenwerken erhalten aber auch die studentischen Vertreter die Gelegenheit, ihre Vorstellungen zu diesem Thema zu äußern.

Das Ziel dieses Kolloquiums soll sein, durch die verbesserte Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen, den Studenten ein zeitgemäßes Dienstleistungsangebot zukommen zu lassen. Einen bedeutenden Schritt in diese Richtung hat das Studentenwerk Dresden im Juni dieses Jahres getan. In Ergänzung zu der bereits seit zehn Jahren bestehenden partnerschaftlichen Beziehung mit dem CROUS Versailles, wurde nun mit dem CROUS Lyon-St. Etienne ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.

In Ergänzung zu den Kolloquiumssitzungen wird es für die Teilnehmer noch ein Rahmenprogramm geben. Dabei stehen sowohl Besichtungen von Dresdner Sehenswürdigkeiten als auch Ausflüge nach Meißen und in die Sächsische Schweiz auf dem Programm.


Sandy Koschel

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