Was sich das Studentenwerk für 2007 vorgenommen hat

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 2/2007, gültig vom 22.01.2007 bis 05.02.2007.

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Damit Ihnen, liebe Studierende, auch 2007 Studieren gelingt, hat sich das Studentenwerk mit seinem Service rund ums Studium für das kommende Jahr eine Menge vorgenommen. Wir wollen Sie weiterhin mit unserem vielseitigen Angebot an Dienstleistungen unterstützen und - möglichst - voll zufrieden stellen. Durch den Studentenwerksbeitrag sind Sie sozusagen unser wichtigster Aktionär und haben ein Anrecht auf eine angemessene "Rendite".

Mensen, Wohnheime, das Amt für Ausbildungsförderung, die Außenstelle Zittau/Görlitz stehen zu Ihren Diensten. Gehen Sie hin und entdecken Sie die Möglichkeiten, nutzen Sie unsere Angebote zu Ihrem Vorteil. Auch auf den Sektoren Kultur, Beratung und Kinderbetreuung sind wir aktiv, um Ihnen das Studieren leichter und Ihr Leben in Dresden angenehmer zu machen. Machen Sie sich im "Spiegelei", mithilfe unserer Broschüren und Flyer oder im Internet (www.studentenwerk-dresden.de) schlau und schaun Sie mal, was es bei uns zu holen gibt.

Wenn Sie mit uns unzufrieden sind, machen Sie keine Faust in der Tasche und denken, es nutzt ja doch nichts. Bitte schreiben Sie uns in einem solchen Fall eine E-Mail (info@stwdd.tu-dresden.de) und sagen Sie uns Ihre Meinung. Wir schaffen - fast immer - Abhilfe. Großes Ehrenwort.

Was beim Studentenwerk 2006 gelaufen ist, welche Leistungszahlen herausgekommen sind, was wir geschafft und nicht geschafft haben, stellen wir Ihnen im nächsten Spiegelei (Nr.3 5.2.-18.2) vor. Heute wollen wir Ihnen unsere "to do-Liste" für 2007 bekannt machen.

Auf dem Feld der Investitionen klotzen wir 2007 noch einmal richtig ran und verausgaben uns bis zum Anschlag: Das Wohnheim Hochschulstrasse 48 wird ab Mitte Februar mit rund 300 Zimmern wieder zur Verfügung stehen, außen und innen saniert, mit einer glänzenden Fassade. Rund 250 Mieter aus dem Nachbarhaus lauern schon darauf, das neue alte Haus wieder in Besitz und Nutzung zu übernehmen. Am 20. Februar geht es los mit der Reko der Hochschulstrasse 46. Die ebenfalls rund 300 Zimmer sollen - wenn alles gut geht - zum Oktober runderneuert, glänzend und mit orangenen Fensterrahmen rechtzeitig zum nächsten Wintersemester wieder auf den Markt geworfen werden. Das Ensemble Hochschulstrasse ist dann insgesamt saniert, beherbergt fast 1000 Studenten und macht - finden wir - an der Einfahrt nach Dresden einen ziemlich guten Eindruck.

Im Februar soll es auch endlich losgehen mit den Bauarbeiten für eine zusätzliche Kinderkrippe (16 Plätze?) am Zelleschen Weg, die vor allem Kinder von jungen, vielversprechenden Forscherinnen versorgen wird. Ein Beitrag zur familiengerechten Universität und für die Chancengerechtigkeit von Frauen in der Forschung.

Ende Februar wird die neue Mensa für die Palucca-Schule - ein Projekt der sächsischen Bauverwaltung - in Betrieb gehen und die Zeit des Provisoriums ein Ende haben. Wir können dann hier ein speziell auf die jungen Tänzer abgestimmtes Speisenangebot bereitstellen.


Das wichtigste Vorhaben für die Mensa-Manager im Studentenwerk in 2007 ist aber die Alte Mensa. Dieses ehrwürdige Gebäude in der Mommsenstraße haben wir kurz vor Weihnachten vom sächsischen Staatsbetrieb für Immobilien- und Baumanagement nach fast dreijähriger Bauzeit. Der Betrieb startet - ohne Netz und doppelten Boden, sozusagen kalt - am 15. Januar (vgl. Spiegel Nr. 1). Alles ist gut geplant und vorbereitet, aber Pannen gehören bei einem so großen Vorhaben - immerhin wollen wir "aus dem Stand" mehr als 3000 Gäste mittags versorgen - fast zwangsläufig dazu, vor allem die ganz moderne Technik will am Anfang manchmal nicht wie sie soll. Wir hoffen, dass die negativen Erfahrungen sich in Grenzen halten, und bitten schon jetzt um Nachsicht, wenn am Anfang mal noch nicht alles "fluppt". In der Alten Mensa sind übrigens erstmalig fair gehandelter Kaffee und Ökoprodukte im Angebot, die sicher trotz des etwas höheren Preises akzeptiert werden. Noch eine interessante Nachricht aus den Mensen: Im Internet-Speiseplan für alle Mensen werden in diesem Jahr auch die Allergene gekennzeichnet, damit allergiegeplagte Studenten schnell das richtige Essen finden können.

Auch die Mitarbeiter in den anderen Abteilungen des Studentenwerks haben sich für 2007 einiges vorgenommen: Im Amt für Ausbildungsförderung strengen sich alle an, auch in diesem Jahr 2007 die Anträge und sonstigen förderungsrechtlichen Anliegen der Studierenden zeitnah und bürgerfreundlich zu bearbeiten. (In Klammern sei gesagt, dass Sie Ihr BAföG umso schneller kriegen, je eher Ihre Anträge komplett sind. Lassen Sie sich rechtzeitig raten.) Gleichzeitig bemühen sich alle - wie bisher - Sie freundlich, sachlich korrekt und in verständlicher Form umfassend zu Fragen der Studienfinanzierung zu informieren. Im Eifer des Gefechts und angesichts der Sprödigkeit der Materie gelingt das nicht immer. Sorry. Kommen Sie in den Sprechzeiten (dienstags 9 bis 12 Uhr, donnerstags 13 bis 17 Uhr) zu uns oder rufen Sie an. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie auch die Kolleginnen im Service-Büro Mo - Do von 9 bis 16 Uhr, Fr 9-15 Uhr aufsuchen.
Die Bundesregierung plant übrigens eine Novelle zum Gesetz, die aller Voraussicht kleine Verbesserungen bringen wird. Bedarfssätze und Freibeträge sollen aber leider bleiben, wie sie sind. Wer keine Aussicht auf BAföG hat, kann auch bei uns den Studienkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen. Das ist zwar ein verzinsliches Darlehen, aber - meinen wir - häufig besser als zeitraubende Werkarbeit.

Die Abteilung Marketing, Soziales, Kultur möchte 2007 ihre Angebote stärker publik machen. Die Kulturumfrage ergab, dass der Bekanntheitsgrad noch nicht zufriedenstellend ist. Die 16. Dresdner Studententage vom 7.-19.5.07 sollen in guter Qualität "über die Bühne" gehen. Studienunterstützende und künstlerische Kurse werden hoffentlich weiterhin viele Interessenten finden, und die Vermietung von Räumen im Studentenhaus Tusculum wird mit Sicherheit wieder boomen.

Beratung wird auch 2007 im Studentenwerk groß geschrieben - Sozialberatung, Rechtsberatung und psychotherapeutische Beratung sind stärker denn je nachgefragt.

Die Wohnheimabteilung muss mit den neuen Häusern (s.o.) und dem damit verbundenen rasanten Mieterwechsel fertig werden. "Nebenbei" soll die Wohnheimplatzvergabe an ausländische Studenten weiter optimiert werden, dazu gibt es in Kürze die entsprechenden Informationen auf der Website des Studentenwerks. Bis Ende März 2007 nimmt dieser Arbeitsbereich des Studentenwerks auch - nun schon zum siebten Mal - die Auszahlung der städtischen Umzugsbeihilfe für Studenten vor, die sich im Jahr 2006 mit Hauptwohnsitz in Dresden angemeldet haben. Sonst hier und auch in allen anderen Arbeitsfeldern business as usual, zu Ihrem Vorteil. Aber bei sinkenden Zuschüssen wird alles enger und schwieriger. Darüber in Kürze mehr - der Verwaltungsrat des Studentenwerks wird Anfang Februar entscheiden müssen, wie die Lücke im Budget - fast 400 T Euro - geschlossen werden kann. Ohne Preis- und/oder Beitragserhöhungen wird es wohl nicht gehen.

Trotz der nicht rundum rosigen Zukunft: Das Studentenwerk wünscht Ihnen, liebe Studierende, für das Jahr 2007 alles Gute und ein erfolgreiches Studium - mit dem Partner Studentenwerk an Ihrer Seite!

P.S.: Das Spiegel-Ei wird ab dem Sommersemester 2007 als vierfarbiges Magazin mit komplettem Speiseplan erscheinen, weiterhin vierzehntäglich, wie Sie es gewohnt sind.

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