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Mietanpassung in den Studentenwohnheimen ab 1.1.08 erforderlich

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 1/2008, gültig vom 07.01.2008 bis 20.01.2008.

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Ab 1.1.08 greift in allen Wohnheimen des Studentenwerks eine Mietanpassung in Höhe von 2 - 5 EUR pro Monat. Da die Wohnheime des Studentenwerks kostendeckend bewirtschaftet werden müssen und es keinerlei Zuschüsse vom Freistaat zum Wohnen gibt, musste der wohnwertorientierte Mietanteil zum Jahresbeginn 2008 um einige Euro erhöht werden. Dieser Mietanteil (im privaten Wohnungsmarkt ist das die Grundmiete) enthält bei uns auch die Möblierung und spiegelt den Wohnwert des jeweiligen Platzes wider. Die Faktoren, die die Höhe des wohnwertorientierten Mietanteils bestimmen, sind z.B. Instandhaltungskosten, Kosten für Winterdienst und Gebäudebewachung durch Fremdfirmen, Gebäudeversicherungen, Kleinmaterial, Kosten der Kommunikation.

In den vergangenen Jahren haben sich in fast allen Lebensbereichen die Kosten erhöht - die Inflation macht auch vor den Wohnheimen des Studentenwerks nicht halt. So sind eben die o.g. Kosten gestiegen und machen die jetzige Mietanpassung erforderlich. Und auch die Personalkosten sind gestiegen - das Studentenwerk ist an die zwischen Gewerkschaft und Ländern ausgehandelten Tariferhöhungen gebunden. Mit dem Ziel und der Verpflichtung zur Kostendeckung bei der Bewirtschaftung unserer Wohnheime war diese Mietanpassung leider unvermeidbar.

Hannelore Stephan

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