Der Mann fürs Internationale - Matthieu Anatrella

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 2/2011, gültig vom 17.01.2011 bis 30.01.2011.

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Jetzt ist Mehrsprachigkeit kein Thema mehr im Geschäftsbereich Internationales. Der neue Mitarbeiter Matthieu Anatrella kommt aus Frankreich, lebt aber schon viele Jahre in Dresden und spricht fast aktzentfrei deutsch.

Der Mann fürs Internationale - Matthieu Anatrella
Der Mann fürs Internationale - Matthieu Anatrella
Sein erste "Amtshandlung" als Mitarbeiter Internationales im Studentenwerk Dresden ist die Betreuung des Beyond-Borders-Programms 2011. Vom 24.2. - 18.3. reisen sieben Studierende und eine Studentenwerks-Mitarbeiterin nach Tallahassee. Mit der dortigen Florida State University bestehen seit vielen Jahren gute Kontakte. Im Mai kommen zehn amerikanische Studenten nach Dresden. Die Max-Kade-Stiftung unterstützt seit 1998 das Beyond-Borders-Programm. Zwar müssen die Studierenden, die sich für die Reise nach Florida entscheiden, auch einen eigenen finanziellen Beitrag leisten, aber es erwartet dort sie ein umfangreiches Programm. Erlebnisberichte finden sich unter:Weitere Aufgaben im Fachbereich Internationales betreffen die Organisation von Sprachkursen in Lyon und Trient während des Sommers und die Unterstützung verschiedener Programme wie FIF (Family International Friends) und ICH (International Coffee Hour).

Matthieu Anatrella hat in seiner Heimatstadt Paris und in Dresden Kommunikationswissenschaften studiert. Nach dem Studium zog es ihn ins schöne Sachsen zurück. Hier fand er 2003 einen Job als Hilfskraft im Institut Francais. Es folgten zwei Jahre als Mitarbeiter der Caritas in Freital. Anschließend fand er eine anspruchsvolle Aufgabe wiederum beim Institut Francais und organisierte dort von 2005 bis 2010 zahlreiche Sprachkurse. Pro Jahr lernen etwa 400-500 Frankreich-Liebhaber diese schöne Sprache, das bedeutet pro Trimester etwa 25 Sprachkurse. Da blieb kaum noch Zeit für sein magisches Hobby. Matthieu Anatrella widmet sich seit über zehn Jahren dem "Close up", d.h. die Zauberei findet "direkt vor der Nase" der Zuschauer statt. Bereits am 12. Dezember letzten Jahres verblüffte er die Gäste des Sonntagsbrunch in der Mensa Siedepunkt mit seiner Kunst - der Zauberei mit Karten, Münzen und anderen geheimnisvollen Dingen.

Anja Buch

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