Sonderauswertung der 18. Sozialerhebung für den Studienstandort Dresden, Zittau und Görlitz herausgegeben

Pressemitteilung 4/2008 des Studentenwerks Dresden vom 11.02.2008

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) veranstaltet aller drei Jahre zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Hochschul-Informations-System (HIS) eine bundesweite Sozialumfrage. Im SS 2006 wurde die 18. Sozialerhebung durchgeführt, deren Ergebnisse seit einigen Monaten vorliegen und Anlass gegeben haben, die studentische Sozialpolitik von Bund und Ländern auf den Prüfstand zu stellen. Das Studentenwerk Dresden (SWDD) nutzt seit 1991 die Möglichkeit, die Daten aus seinem Zuständigkeitsbereich gesondert auszuwerten und legt hiermit - zum sechsten Mal - die örtlichen Ergebnisse für die Hochschulen in Dresden, Tharandt, Zittau und Görlitz vor. Die Broschüre kann beim Studentenwerk, Abteilung Marketing/Soziales/Kultur, angefordert werden. Alle Ergebnisse können auch auf der Website des Studentenwerks eingesehen werden: http://www.studentenwerk-dresden.de/docs/publikationen/sonderauswertung18sozialerhebung.pdf Hier einige "Schlaglichter":
  • Soziale Zusammensetzung: Immer mehr Studierende aus "höheren Schichten"
  • Zugang zum Studium: 73% kommen aus Sachsen
  • Studienverlauf und Studienorganisation: Die studentische Arbeitswoche hat 41 Stunden
  • Studienfächer: Abnahme der Ingenieurwissenschaften gestoppt
  • Erwerbstätigkeit: Die Mehrheit der Dresdner Studierenden muss arbeiten
  • Wirtschaftliche Lage: 107 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt
  • BAföG-Förderungsquote: wieder weniger BAföG-Empfänger
  • Studentisches Wohnen: Trend zur eigenen Wohnung/ starker Anstieg Mietkosten
  • Mensa-Nutzung: Dresdner Mensen nach wie vor sehr beliebt
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen: Häufiger Probleme als im Bundesdurchschnitt
  • Beratungs- und Informationsbedarf: Nachfrage sehr groß, insbesondere zur Finanzierung des Studiums
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