Der UNI AIR Bandcontest wird gefördert durch die Klippel-Stiftung sowie Infineon

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UNI AIR Band- und DJ-Contest 2025

Foto der Bühne beim UNI AIR

Beim Finale des studentischen Band- und DJ-Contests UNI AIR 2025 siegten die Band Orange Okapi und DJ Eni.

Gute Stimmung herrschte am Abend des 4. Juni beim UNI AIR – dem studentischen Band-Contest zum Abschluss der Dresdner Studententage 2025.

Es spielten diese sechs Bands: TAC, Ivo, Red Elvis & The Cold War Cowgirls, Ups!ze, Die Willis und Orange Okapi , außerdem legten DJ Eni, DJ Knaxx, Elektøne, Schlomo und DJ Jonathan auf.

Zwischen Wettbewerb und Siegerehrung sorgten die POP SORBEN für gute Stimmung. Am Ende siegte die Band Orange Okapi vor Red Elvis and the Coldwar Cowgirls und Ups!ze.

DJ Eni freute sich über den 1. Platz, den 2. Platz bei den DJs belegte Schlomo, der 3. Platz ging an Elektøne.

Wir freuen uns schon auf die Studententage 2026.

Lesen Sie hier die Interviews mit Moritz von der Sieger-Band Orange Okapi und DJ ENI.


Rückschau UNI AIR 2025

Die Gewinner beim UNI AIR 2025 – dem studentischen Bandcontest zum Abschluss der Studententage – heißen Orange Okapi und DJ Eni.

Band mit zwei Gitarristen und einem Schlagzeuger spielen auf der UNI AIR Bühne. Im Vordergrund ist unscharf das Publikum von hinten zu sehen.
Auftritt Orange Okapi - © Patrick Schönknecht Instagram

Erstere sind fünf Bandmitglieder aus Dresden, die irgendwo zwischen Rock, Pop, Neuer Deutscher Welle und atmosphärischen Sounds ihren eigenen Weg gehen.

Redaktion Studentenwerk: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz. Studieren Ihre fünf Band-Mitglieder alle in Dresden?

BAND Orange Okapi: Dankeschön! Wir haben vor zwei Jahren als reine Landschaftsarchitektur-Studierende-Band angefangen. Mittlerweile sind nur noch Marius, Jona und ich (Moritz) davon übrig (und teilweise auch schon fertig mit dem Master). Mittlerweile haben wir noch Verstärkung von Alex und Kilian bekommen, Alex studiert Medieninformatik an der BA und fotografiert, Kili macht eine Ausbildung zum Elektriker.

Redaktion Studentenwerk: Sie beschreiben sich selbst so: „Das Ganze kann man wohl am ehesten als Indie bezeichnen. Mal tanzbar, mal verträumt, aber immer mit Gefühl und einer guten Portion Energie. Mit deutschen Texten und einem Sound, der sowohl nostalgisch als auch frisch klingt, schaffen (wir) Musik, die hängen bleibt…“. Wie lange spielen Sie schon zusammen und wie haben Sie sich gefunden?

BAND Orange Okapi: Tatsächlich waren Jona und ich beim UNI Air 2023 als Gast da – und schwer begeistert von der Band „NOI“. Daraufhin haben wir gesagt: „Lass auch mal was machen jetzt…“. Daraufhin ist unsere Band entstanden, und es ist großartig das wir zwei Jahre danach auf dem gleichen Event spielen durften.

Redaktion Studentenwerk: Wie haben Sie vom UNI AIR erfahren und war das Ihre erste Beteiligung an einem Band-Wettbewerb?

BAND Orange Okapi: Ich glaube, ich habe damals die Plakate am Campus gesehen und da ich immer an kleinen Bands interessiert bin, war ich seitdem immer da. Aber bis auf unseren Drummer hat keiner von uns zuvor an so einem Wettbewerb teilgenommen.

Sänger der Band Orange Okapi hält die grüne Siegerurkunde mit beiden Händen vor seiner Brust während er vom Moderator befragt wird
1. Platz Siegerehrung - © Patrick Schönknecht Instagram

Redaktion Studentenwerk: Wie schaffen Sie es, Zeit zu finden für Proben und Auftritte, wie haben Sie Ihren Proberaum gefunden?

BAND Orange Okapi: Die Band war schon immer ein Passionsprojekt und hatte stets die höchste Priorität Danach wurden dann auch mal Wahlpflichtmodule gewählt oder Vorlesungen verpasst. Ich glaube vor zwei Jahren haben „NOI“ in eben diesem Interview erwähnt, das sie einen Proberaum der „Mobilen Jugendarbeit Neustadt“ von der Diakonie Dresden haben. Dort haben wir uns auch gemeldet – das kann ich jungen startenden Bands nur empfehlen, das ist eine super Gelegenheit! Mittlerweile haben wir einen eigenen Raum im Industriegelände.

Redaktion Studentenwerk: Kann man die Band Okapi in diesem noch irgendwo erleben bei Festivals, oder in Clubs und gibt es einen Lieblingsauftrittsort?

BAND Orange Okapi: Leider wird die Band in dieser Form nur noch bis September existieren, weil ich aus der Stadt wegziehe und andere musikalische Projekte verwirklichen will. Wie es mit der Band weiter geht, wird sich noch zeigen. Aber auf jeden Fall wird es ein Abschlusskonzert geben! Wir durften zweimal in der Chemo spielen, das ist jedes Mal eine tolle Location!

Redaktion Studentenwerk: Vielen Dank fürs Interview und viel Erfolg und Spaß auch in Zukunft beim Musik machen – wo und wie auch immer!


DJ-Wettbewerb – Siegerin ist DJ Eni

Weiblicher DJ (DJ Eni) steht hinter ihrem Mischpult mit geschlossenen Augen und der rechten Hand an ihrem Kopfhörer vor einem dunklen Hintergrund
Set DJ Eni - © Patrick Schönknecht Instagram

Redaktion Studentenwerk: Herzlichen Glückwunsch auch an DJ Eni - zum ersten Platz von fünf DJs, die angetreten sind beim UNI AIR! Sie sagen selbst über sich „Eni, gebürtige Plauenerin, jetzt wohnhaft in Dresden. Ich liebe Musik. Ich liebe tanzen. Früher hat man mich Ravemaus genannt. Deshalb bin ich DJ geworden. Ich lege am liebsten House, Groove und Trance auf. Hoffentlich kann ich euch beim Uni Air von meinen Beats überzeugen.“ – nun., Letzeres ist Ihnen hervorragend gelungen. Seit wann legen Sie auf?

DJ ENI: Meinen Controller habe ich schon seit einiger Zeit. So richtig losgelegt habe ich aber erst seit ein paar Monaten.

Redaktion Studentenwerk: An welcher Hochschule studieren Sie und welches Fach?

DJ ENI: Ich studiere an der TU Dresden Sozialwissenschaften.

Redaktion Studentenwerk: Wie haben Sie vom UNI AIR erfahren?

DJ ENI: Eine Freundin von mir hat mich darauf gebracht und mich auch motiviert mitzumachen. Letztes Jahr hatten Freunde von uns auch aufgelegt.

Redaktion Studentenwerk: Wie schaffen Sie es, Zeit zu finden für Ihre Leidenschaft – die Live-Musik?

DJ ENI: Ich leg immer auf, wenn ich Lust dazu habe. Manchmal lasse ich dann einfach alles andere stehen und liegen und stelle mich an den Controller. Wenn einem etwas Spaß macht, findet man immer Zeit.

Redaktion Studentenwerk: Vielen Dank fürs Interview und viel Freude auch in Zukunft beim Auflegen!