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Neue Aufwerter-Software im Test - Schneller, einfacher und trotzdem sicher

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 14/2011, gültig vom 07.11.2011 bis 03.12.2011.

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Lange Warteschlangen an den Emeal-Aufladern? Bis Jahreswende wird neue Software getestet.

Wer kennt sie nicht, die Warteschlange an den EC-Aufwertern in den Mensen? Mit der aktuell im Einsatz befindlichen Software dauert ein Ladevorgang an den Geräten mindestens eine Minute. Nur eine Minute - trotzdem für viele noch zu lang. In der Neuen und Alten Mensa testen wir nun an zwei Geräten eine neue Software, die die Dauer des Ladevorganges auf 4 bis 10 Sekunden verkürzt. Besonders schnell sind Autoload-Kunden. Das Gerät erkennt beim Lesen der MensaCard Emeal, dass ein Bankeinzugsverfahren vereinbart wurde und bietet verschiedene Ladebeträge an. Sie wählen ihren Wunschbetrag aus und der Ladevorgang ist beendet. Ein Belegausdruck ist möglich. Wer kein Autoload vereinbart hat, braucht natürlich für den Ladevorgang seine EC-Karte. Anfangs läuft der Vorgang wie beim Autoload-Kunden. Nach der Auswahl des Ladebetrages erfolgt für die EC-Karte keine PIN- Abfrage. Nach drei Sekunden Wartezeit ist der Ladevorgang beendet. Auch hier ist abschließend ein Belegausdruck möglich.

Warum gibt es keine PIN- Prüfung? Welche Sicherheitsmechanismen wirken? Täglich 7 Uhr wird die aktualisierte, so genannte Kuno-Liste in die Ladeterminals eingespielt. Alle verloren oder gestohlen gemeldeten EC-Karten können ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an unseren Terminals verwendet werden. Wenn Sie den Verlust Ihrer EC-Karte verzögert gemeldet haben, wird Ihre Bank die Lastschriften für Sie zurückholen, die nach dem Verlustzeitpunkt erfolgt sind. Diese Rücklast führt in unserem System zur automatischen Sperrung der unberechtigt geladenen MensaCard Emeal.

Der Softwaretest läuft bis Jahresende. Dann wird entschieden, ob alle Geräte umgestellt werden.

Steffen Klöß

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