Vom Umgang mit der Zeit

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 15/2011, gültig vom 05.12.2011 bis 07.01.2012.

Hinweis: Die Angaben in diesem Artikel sind möglicherweise nicht mehr aktuell
Dieser Artikel stammt aus einer älteren SPIEGEL-EI-Ausgabe. Bitte beachten Sie, dass sich Informationen z.B. zu Öffnungzeiten oder Ansprechpartnern in der Zwischenzeit geändert haben können.

Die Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) des Studentenwerks Dresden hat eine Schriftenreihe aufgelegt, die in lockerer Folge Ergebnisse von Diplomarbeiten vorstellt. Die ersten beiden Ausgaben handeln vom Umgang mit der Zeit und von den Informations- und Beratungsbedürfnissen studentischer Eltern.

Zeit ist ein knappes Gut, umso wichtiger ist es für Studierende, sich mit dem Thema zu beschäftigen. „Es ist eine lebenslange Aufgabe, den Umgang mit der Zeit zu lernen. Insbesondere Studierende lernen, sich an die zeitlichen Rahmenbedingungen der Hochschule anzupassen und müssen gleichzeitig ihr Studium individuell gestalten. Daher sind Studierende häufig mit der Thematik ‚Zeit’ konfrontiert.“ schreibt Anne Dawidczak in ihrer Diplomarbeit. Die Leiterin der Psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks, Dr. Sabine Stiehler, hat diese Arbeit betreut und fand das Thema so wichtig, dass sie es nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Auch die Diplomarbeit von Annette Peukert ist für einen bestimmten Teil der Studentenschaft sehr wichtig: Für Studierende mit Kind. Annette Peukert beschäftigte sich mit den Informations- und Beratungsbedürfnissen studentischer Eltern. „Beratung für diese Klientel variiert von alltäglicher Hilfe über Begleitung bis hin zu formalisierten Beratungsangeboten mit entsprechenden Settings. ... Angebote müssen der Lebenswelt und den Bedürfnissen derer entsprechen, für die sie konzipiert werden. Dies verlangt nach Flexibilität und Kreativität in der Arbeitsgestaltung und unterliegt Beschränkungen in personeller, zeitlicher und finanzieller Hinsicht.“ schreibt Annette Peukert. Dem ist nichts hinzuzufügen, aber Kraft seines Credos „Zusammen. Wirken.“ kann das Studentenwerk hier ansetzen und die Kinder- (und Eltern)betreuungsangebote so flexibel wie möglich gestalten.

Weitere Veröffentlichungen von Diplomarbeiten werden folgen, denn es zieht immer wieder Pädagogik- und Psychologie-Studenten in die Beratungsstelle, um dort ein Thema für ihre Abschlussarbeit zu finden. „Idealerweise sind die Broschüren Handlungsanleitungen für andere Studentenwerke, die auf dem Gebiet der Psychosozialen Beratung oder zu ähnlichen Themen wirksam werden wollen. Selbst wenn wir nur Impulsgeber sind – der Nutzen für die Studierenden ist unbestritten.“ bemerkt Dr. Stiehler.

Anlässlich des zweiten Geburtstages der PSB im Studentenwerk Dresden freut es Sabine Stiehler, dass ‚ihre’ Angebote so gut angenommen werden: „Es zeigt aber auch, dass der Bedarf unter den Studierenden ständig steigt, wofür es viele Gründe gibt. Die Studenten sind immer jünger, studieren schneller und befinden sich unter einem immensen Druck – von Seiten der Uni, manchmal der Eltern, der Arbeitswelt, die sie erwartet. Darauf reagiert jeder anders. Wir sind besonders froh, wenn wir schon präventiv wirksam werden können, z. B. mit den Kursen „Fit für die Prüfung“ oder "Zeitmanagement".

Kontakt:

Studentenwerk Dresden
Fritz-Löffler-Str.18
(Eingang unten rechts)
01069 Dresden
Telefon: 0351 4697-699
www.studentenwerk-dresden.de/soziales/psychosoziale-beratung.html
E-Mail: psb@studentenwerk-dresden.de
Offene Sprechstunde: Dienstag 10:00 – 11:00 Uhr / Donnerstag 13:00 – 14:00 Uhr

Zurück zur Übersicht der SPIEGEL-EI-Ausgabe 15/2011