Wie Phönix aus der Asche (Flut)

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 4/2012, gültig vom 30.04.2012 bis 27.05.2012.

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Zittau: Club DeZi-Bar öffnet wieder. Als im August 2010 in Ostsachsen Flüsse und Bäche über die Ufer traten, "erwischte" es auch viele Gebäude der Studienstandorte Zittau und Görlitz. Während Hochschulgebäude, Mensen und Wohnheime saniert wurden, legten auch die Mitglieder des Clubs DeZi-Bar im Wohnheim D in Zittau nicht die Hände in den Schoß.

Foto: Eröffnung Club DeZi-Bar
Clubchef Stefan Eisoldt hält die Eröffnungsrede bei der Einweihungsfeier des DeZi-Bar

Mit großer Unterstützung des Studentenwerks Dresden wurde der Studentenclub im Wohnheim D am 23. April nach langer Bauzeit nun endlich wiedereröffnet. Stefan Eisoldt beantwortete einige Fragen.

SPIEGEL-EI: Seit wann gibt es den Club im Wohnheim D?

Stefan Eisoldt: Den Club gibt es seit ca. 1972.

SPIEGEL-EI: Wie lange arbeiten Sie schon im Club mit?

Stefan Eisoldt: Seit etwas über 3 Jahren

SPIEGEL-EI: Welche Schäden hat die Flut im August 2010 genau im Club angerichtet?

Stefan Eisoldt: Es war eigentlich alles zerstört, wir konnten damals nur die Gläser retten.

SPIEGEL-EI: Sind noch Clubmitglieder von "damals" (vor 2010) aktiv dabei?

Stefan Eisoldt: Ja, es ist keiner abgesprungen, wir haben sogar während der Schließzeit neue Mitglieder gewinnen können.

SPIEGEL-EI: Wie gehen Sie mit den - im Vergleich zu früher - kurzen Studienzeiten um, ist es schwierig, Clubmitglieder länger als für ein, zwei Jahre zu gewinnen?

Stefan Eisoldt: Nein, da wir noch viele Diplom-Studiengänge an der Hochschule haben, sind auch viele Studierende länger als sechs Semester in Zittau. Die Clubmitglieder aus den Bachelor sind aber tatsächlich meist nur zwei Jahre dabei. Wir haben aber auch Clubmitglieder aus dem IHI (Internationales Hochschulinstitut), die studieren auch länger.

SPIEGEL-EI: Wie sehen die geplanten Aktivitäten bzw. Öffnungszeiten des Clubs aus?

Stefan Eisoldt: Wir planen Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 19 bis 1 Uhr. Außerdem wollen wir zwei große Eröffnungsveranstaltungen durchführen, einmal in der Woche für die Studenten und eine Veranstaltung am Wochenende für alle ehemaligen Studenten/Clubmitglieder. Wie früher schon soll es auch Bergfeste und Motto-Partys geben.

SPIEGEL-EI: Was haben Sie sich für das verbleibende Sommersemester mit dem Club vorgenommen?

Stefan Eisoldt: Wir möchten den Club wieder in der Zittauer Studentenszene etablieren und wieder zum Cluballtag zurück finden. Und natürlich wollen wir noch ein paar tolle Veranstaltungen stemmen und weitere neue Mitglieder gewinnen.

Das SPIEGEL-EI wünscht viel Erfolg beim Start ins Clubleben!

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