Ihre Position:

Kein Stress mit hohen Heizkosten und Schimmel in der Wohnung: Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft, Geld und Energie einzusparen.

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 1/2017, gültig vom 09.01.2017 bis 29.01.2017.

Hinweis: Die Angaben in diesem Artikel sind möglicherweise nicht mehr aktuell
Dieser Artikel stammt aus einer älteren SPIEGEL-EI-Ausgabe. Bitte beachten Sie, dass sich Informationen z.B. zu Öffnungzeiten oder Ansprechpartnern in der Zwischenzeit geändert haben können.

Voller Entrüstung waren sie gekommen. Jetzt hat Ulrike Körber, Beraterin der Verbraucherzentrale etwas Mühe, die vier Hitzköpfe zu besänftigen. „800 Euro Nachzahlung will der Vermieter für die Heizkosten des letzten Jahres haben – das kann doch nicht sein!“, empören sich die vier Studenten. Bisher hat das Geld für die traumhafte Altbauwohnung immer ausgereicht.

Frau Körber kennt diese Sorgen zur Genüge. Seit 15 Jahren arbeitet die Diplomingenieurin als Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Sachsen e.V. In einer Großstadt wie Dresden sind die Ratsuchenden vorrangig Mieter, die sich mit erhöhten Heizkosten plagen. Mit geübtem Blick durchforstet sie auch hier die Heizkostenabrechnung der Wohngemeinschaft. Geduldig erklärt sie Zahlen und Zusammenhänge, mutmaßt Schwachstellen und Ursachen. Nach einer intensiven halben Stunde sind die Fronten geglättet und die Aufgaben verteilt. Die fünf Euro Beratungsentgelt teilen sich die vier Bewohner gern auf.

Im Fall von Matthes R. kann vom Schreibtisch aus nicht viel geholfen werden. Der Erstsemestler aus Bremen war froh, eine günstige Bleibe gefunden zu haben. Wenn ihm jetzt der Schweiß im Nacken sitzt, liegt das wohl eher am Studienstress als an einer überheizten Wohnung. Irgendwie kommt die Wärme bei ihm im Dachgeschoss nicht an. Überall zieht es und am Fensterrahmen bildet sich schon Schimmel. Die Energieexpertin verabredet einen Ortstermin, um sich ein Bild zu machen und eventuelle technische Mängel aufzudecken.

„Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftministerium brauchen die Menschen, die zu uns kommen, nur ein sehr geringes Entgelt zahlen“, erklärt Juliane Dorn, Leiterin des Energieprojekts. Fünf Euro pro halbe Stunde fallen für ein persönliches Gespräch an, für 10 Euro Eigenbeteiligung gibt es einen orientierenden Energiecheck in der Wohnung. Einen ausführlichen Bericht zu einem speziellen Problem gibt es bei einem sogenannten Detail-Check für 40 Euro Eigenanteil. Für Empfänger von Sozialleistungen wie BAföG oder Wohngeld sind bei Vorlage eines Nachweises alle Leistungen kostenfrei.

Informationen:

Termine:

  • 0800 809 802 400 (kostenfrei)
  • oder 0341 6962929
Zurück zur Übersicht der SPIEGEL-EI-Ausgabe 1/2017