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Miniforscher feiern mit Eltern ein Fest - Erzieher mitten drin

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 10/2011, gültig vom 13.06.2011 bis 26.06.2011.

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Wer sein Kind in der Kinderkrippe Miniforscher des Studentenwerks anmeldet, darf als Vater oder Mutter damit rechnen, gefordert zu werden. Hier "gibt man sein Kind nicht bloß ab" - hier kann man sogar mitfeiern. Natürlich nicht ohne vorher einen Kuchen gebacken zu haben oder sich für die 'Arbeit' am Grill-Stand einzutragen. Am Nachmittag des 25. Mai steht ein strahlend blauer Himmel über der Kita Miniforscher und wie mir die Leiterin Sylvia Borsdorf erklärt: "Sogar die Bauarbeiter der benachbarten Baustelle Zellescher Weg (Wohnheim-Sanierung) sind heute besonders leise."

Fröhliches Eltern-Kind-Gewimmel in der Kita zum Kinderfest am 25.Mai
Fröhliches Eltern-Kind-Gewimmel in der Kita zum Kinderfest am 25.Mai
Wegen der große Nachfrage nach Krippenplätzen - nicht nur für Studentenkinder, sondern auch für Kinder von Hochschulmitarbeitern, Doktoranden, Promovenden - entschloss sich das Studentenwerk Dresden, den 2007 als Außenstelle der Kita Beutlerpark errichteten Säuglingsbereich "Am Zelleschen Weg" im Zuge eines Sanierungsvorhabens von 18 auf 70 Plätze zu erweitern. Die neue Kinderkrippe öffnete im September 2010 ihre Türen. Das Studentenwerk taufte die Einrichtung auf den Namen "Miniforscher" - Ergebnis eines Namenwettbewerbs. Im Pädagogischen Konzept der "Miniforscher" steht unter anderem:

"Eine aktive Teilnahme der Eltern an festlichen Höhepunkten und Veranstaltungen in der Kita ist sehr erwünscht." Und so kam es, das eine Woche vor dem diesjährigen Kindertag alle Eltern eingeladen waren, am Nachmittag mit ihren Kindern im Garten zu spielen, um so die anderen Eltern und Erzieherinnen kennenzulernen. Leiterin Sylvia Borsdorf: "Nachdem wir einen schwierigen Start im Herbst des vergangenen Jahres hatten - nur vier Wochen nach Eröffnung war eine Wasserleitung geplatzt und das halbe Erdgeschoss stand unter Wasser - konnten wir im Februar wieder 'normal' arbeiten. Ich habe ein sehr junges Team - die jüngste Erzieherin ist 21 Jahre alt und die Älteste weit unter 50 - und noch viel vor. Ende des Jahres werden wir ein überarbeitetes pädagogisches Konzept speziell für unsere Einrichtung 'Miniforscher' vorlegen. Aber das wichtigste ist, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen und auch die Allerkleinsten gern kommen." An diesem 'Feier'-Tag im Mai sieht man ganz deutlich, das Eltern und Kinder mit der Kita zufrieden sind.

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