Was ist der MensaCup?

Alle Tassen im Schrank? - Jetzt umdenken: Mehrweg statt Einweg

Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland pro Stunde rund 320.000 Einwegbecher verbraucht, pro Jahr landen also ca. drei Milliarden Becher im Müll – und das bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 15 Minuten.

Der Verkauf von Heißgetränken in unseren Mensen und Cafeterien in To-Go-Einwegbechern trägt täglich dazu bei, diesen Müllberg zu vergrößern. Mit unserer Unternehmensphilosophie, deren Hauptwert neben Wertschätzung und Gemeinschaft auch Nachhaltigkeit ist, lässt sich das auf Dauer nicht mehr vereinbaren.

Deshalb haben Sie seit Beginn des Wintersemester 2017/2018 die Möglichkeit, in allen Mensen und Cafeterien des Studentenwerks Dresden den MensaCup zu kaufen. Der MensaCup der Firma Ornamin hat viele ökologische Vorteile. Mit einer niedrigen Verarbeitungstemperatur von 200°C (zum Vergleich: Glas - 800°C, Porzellan – 1.000°C) kann bereits bei der Herstellung Energie gespart werden. Auch beim Transport werden aufgrund des geringen Gewichts weniger Ressourcen benötigt als bei Glas oder Porzellan. Ein zentrales Argument für Mehrweg-Produkte aus Kunststoff ist darüber hinaus die Bruchstabilität des Materials. Sie sind besonders haltbar und können am Ende ihres Lebenszyklusses wiederverwertet werden – dies ist bei Porzellan nicht möglich, bei Glas nur teilweise.

Eine Abbildung von zwei verschiedenen Thermobechern, den „MensaCups“. Auf dem einen Becher steht die Aufschrift „Offwaschn, ni wegschmeisn!“, auf dem anderen ist das Logo des Studentenwerks Dresden abgebildet.

Kurz Zusammengefasst - der MensaCup ist:

  • leicht
  • extrem stabil
  • bruchfest (Qualitätskunststoff, Bisphenol-A-frei)
  • mikrowellengeeignet
  • spülmaschinenfest
  • in Deutschland hergestellt

Eine Rechnung, die aufgeht.

Für 3,50 Euro ist der MensaCup in fünf Farben und mit verschiedenen Sprüchen an den Kassen der Mensen und Cafeterien des Studentenwerks erhältlich. Er schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Pro Heißgetränk sparen Mensabesucher 40 Cent, wenn sie anstatt eines To-Go-Pappbechers ihren MensaCup befüllen – ausgehend vom Normalpreis für Heißgetränke in der Porzellantasse werden für To-Go-Becher plus 20 Cent und bei Nutzung des MensaCups minus 20 Cent berechnet. Nach nur 9 „Heißgetränken für unterwegs“ hat sich der MensaCup also nicht nur für Kaffee-Junkies, sondern auch für Gelegenheits-Genießer bezahlt gemacht.