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Fünf Fragen an... Christian B., Student aus Kolumbien

Ein Artikel aus der SPIEGEL-EI-Ausgabe 2/2016, gültig vom 03.02.2016 bis 05.04.2016.

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Auf dem Foto ist das Max-Kade-Foyer abgebildet. Dieser Raum befindet sich im Wohnheim Gutzkowstraße und dient als Veranstaltungsort für die ICH (International Coffee Hour), um die es in dem Artikel geht. Der Student, der auf dem Bild gerade den anderen sitzenden Gästen etwas vorliest, organisiert das Programm der ICH. Er trägt ein kariertes Hemd und hat dunkle kurze Haare. Die anderen Studenten sitzen an einer Tafel und schauen ihn an, es sind sieben oder acht Studentinnen und Studenten, die auf dem Tisch vor sich Kaffeekannen und Kaffeetassen stehen haben. Aufmerksam folgen sie den Worten des Vorlesers.
In seiner Freizeit organisiert Christian (hinten links) als Tutor die International Coffee Hour.

An welcher Hochschule studieren Sie, wie heißt Ihr Studiengang?

Christian B.: Ich studiere Psychologie im 6. Fachsemester an der TU Dresden. Im Juni dieses Jahres werde ich mein Bachelorstudium beenden.

Wo sind Sie geboren und aufgewachsen?

Christian B.: Ich komme aus Medellin in Kolumbien. Die Stadt hat mehr als 2,5 Mio. Einwohner. Die deutsche Sprache habe ich in Deutschland gelernt. Nach Dresden bin ich zum Studium aus persönlichen Gründen gekommen.

Gefällt Ihnen Dresden als Wohn- und Studienort?

Christian B.: Ja, es ist viel übersichtlicher als in meiner Heimatstadt, die mehr als 5-mal so groß ist wie Dresden. Ich mag es, dass hier sowohl die Uni als auch die Innenstadt schnell und bequem zu erreichen sind. Mit der Uni bin ich auch zufrieden, weil hier viel Forschung betrieben wird, besonders im Bereich Neuropsychologie, der entwickelt und anerkannt ist. In diesem Bereich möchte ich auch meinen Master machen.

Gehen Sie in die Mensa essen/Wohnen Sie im Wohnheim/bei den Eltern/ in einer WG?

Christian B.: Ich esse sehr oft in der Mensa – meistens in der Alten Mensa, denn dort gibt es ein sehr vielfältiges Angebot. Während meiner ersten Semester in Dresden habe ich im Wohnheim Wundtstraße gewohnt, in der 5. Etage. Das war angenehm, weil es von dort zum Campus nur ein Weg von 2 Bushaltestellen ist. Jetzt wohne ich in der Altstadt von Dresden.

Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade studieren?

Christian B.: Ich spiele Fußball in der Dresdner Stadtliga und betreue als Tutor die International Coffee Hour – kurz ICH. Diese Tätigkeit gefällt mir sehr gut, denn sie gibt mir die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen und Ihnen mit Tipps und Hinweisen zu helfen. Auch ich war froh, als ich in meiner Anfangszeit in Dresden Hilfe bekam. Ich freue mich, wenn sich jemand für die Coffee Hour interessiert.

Nach den Semesterferien findet der erste Termin wieder am Mittwoch 20. April statt!

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